Herbert Marcuse


Herbert Marcuse in Newton, Massachusetts in 1955

Herbert Marcuse in Newton, Massachusetts in 1955 (Photo credit: Wikipedia)

Herbert Marcuse, * 19. Juli 1898 in Berlin; † 29. Juli 1979 in Starnberg) war ein jüdischer Philosoph, Politologe und Soziologe.

Herbert Marcuse wurde als Sohn eines jüdischen Textilfabrikanten aus Pommern geboren. 1916, nach dem Notabitur, wurde er zum kaiserlichen Heer einberufen. 1917 trat er der SPD bei. Nach dem militärischen Zusammenbruch Deutschlands wurde er 1918 in den Soldatenrat in Reinickendorf gewählt, aus dem er nach eigenen Angaben austrat, als frühere Generäle hineingewählt wurden. Weiterlesen

Peter Brasch


Buddenbrookhaus

Buddenbrookhaus (Photo credit: jphintze)

Peter Brasch (* 18. September 1955 in Cottbus; † 28. Juni 2001 in Berlin) war ein jüdischer Schriftsteller.

Brasch war Sohn österreichisch-deutscher Juden, die 1939 nach England emigrierten und 1946 in den Ostteil Deutschlands zurückkehrten. Sein Vater Horst Brasch war Mitglied des Zentralkomitees der SED und u. a. stellvertretender DDR-Kulturminister. Peter Brasch ist der Bruder des Schriftstellers Thomas Brasch, des Schauspielers Klaus Brasch und der Radio-Moderatorin Marion Brasch. Er studierte bis zur Ausbürgerung Wolf Biermanns in Leipzig Germanistik. Da er gegen dessen Ausweisung protestierte, wurde er exmatrikuliert. Hierzu der spätere Literat:

„[…] egal, ich war froh, daß ich mir diese Verrenkungen nicht mehr antun mußte: zwischen veraalten Journalistikvolontären zu versiechen, so froh daß ich bei meinem Abgang noch mal gegen die Regenrinne der Karl-Marx-Universität pinkelte, wo die Illusionen bereits archiviert wurden, als sie noch nicht einmal Ideale waren.“

In den 1980er Jahren war Brasch u. a. Autor beim Rundfunk der DDR, nach 1989 freischaffender Schriftsteller. Weiterlesen

Thomas Brasch


Thomas Brasch

Thomas Brasch (Photo credit: Wikipedia)

Thomas Brasch (* 19. Februar 1945 in Westow/Yorkshire; † 3. November 2001 in Berlin) war ein jüdischer Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor, Regisseur und Lyriker.

Thomas Brasch wurde als Sohn jüdischer Emigranten im englischen Exil geboren, 1947 siedelte die Familie in die sowjetische Besatzungszone über. Hier begann die politische Karriere des Vaters, des Juden Horst Brasch (1922–1989), die ihn bis ins Amt des stellvertretenden Ministers für Kultur der DDR beförderte. Thomas Braschs Mutter, die Jüdin Gerda Brasch war Journalistin und veröffentlichte Mitte der 1950er Jahre in einer Cottbuser Lokalzeitung sein erstes Gedicht. Brasch hatte zwei Brüder, den Juden Klaus Brasch (1950–1980) und den Juden Peter Brasch (1955–2001) sowie eine jüdische Schwester Marion Brasch (* 1961). Weiterlesen

Wolfgang Leonhard – Wladimir Leonhard


Wolfgang Leonhard (1990)

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Wolfgang Leonhard* 16. April 1921 in Wien als Wladimir Leonhard ist ein politischer, jüdischer Schriftsteller, Publizist, Historiker und als Jude einer der führenden Kenner der Sowjetunion und des Kommunismus.

Leonhard war Mitglied der Gruppe Ulbricht und wurde bekannt durch seinen Bestseller Die Revolution entläßt ihre Kinder.

Wolfgang Leonhard – Wladimir Leonhard ist der Sohn der Publizistin Susanne Leonhard (1895–1984), einer engen Freundin von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Susanne Leonhards erster Ehemann, der Dramatiker Rudolf Leonhard (1889–1953), erkannte offiziell die Vaterschaft an.

Zur Zeit der Geburt des Sohnes lebte das Ehepaar Leonhard jedoch getrennt; Susanne Leonhard war zu diesem Zeitpunkt mit dem Juden Mieczysław Broński (1882–1938), dem sowjetischen Botschafter in Wien und engen Vertrauten Lenins, nach sowjetischem Recht verheiratet. Weiterlesen

Lea Grundig – Lea Langer


Bundesarchiv Bild 183-R0226-0307, Berlin, Auss...

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Lea Grundig (* 23. März 1906 in Dresden als Lea Langer; † 10. Oktober 1977 während einer Mittelmeerreise) war eine jüdische Malerin und Grafikerin.

Lea Grundig wuchs in einer jüdischen Familie in der Dresdner Altstadt heran.

Schon als junges Mädchen lehnte sie sich gegen die jüdisch-orthodoxe Religion auf, wie sie sie in ihrer Familie erlebte. Weiterlesen

Heinrich Marx (Justizrat)


Karl Marx

Karl Marx (Photo credit: Dunechaser)

Heinrich Marx (Justizrat) Heinrich Marx (urspr. Heschel Marx Levi Mordechai)

Heinrich Marx (urspr. Heschel Marx Levi Mordechai) (* 15. April 1777 in Saarlouis; † 10. Mai1838 in Trier) war ein preußischer Advokat-Anwalt und seit dem 15. Oktober 1831 Justizrat. Der Freimaurer und Jude ist der Vater des Philosophen Karl Marx.

Seine Eltern sind der Rabbiner Mordechai (genannt Marx Levy, * 1743 im böhmischen Postelberg; † 24. Oktober 1804 in Trier) und Chaje Levoff (1754–1823), die Tochter des Trierer Rabbiners (seit 1764) Moses Lwow († 5. August 1788). Heschels Großvater väterlicherseits war Samuel Mordechai und Urgroßvater Mordechai Marx. Der Vater war ab 1788, nach dem Tod des Schwiegervaters, Rabbi in Trier.

Karl Marx birthplace in Trier, Germany - Brück...

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Heschels älterer Bruder Samuel Marx folgte dem Vater nach dessen Tod als Oberrabbiner in Trier.

Heschel war zunächst Sekretär des jüdischen Konsistoriums in Trier.

Infolge der Napoleonischen Gesetze führte die Familie seit dem 4. Oktober 1808 den Familiennamen Marx (vorher Marx Levy).

Im Oktober 1810 begann er in Berlin sein juristisches Studium. 1811/12 arbeitete er als vereidigter Übersetzer bei den Gerichtsbehörden in Osnabrück.

Hier ist er auch der kurzzeitig bestehenden Freimaurerloge L’Ètoile anséatique beigetreten. Weiterlesen

Karl Heinrich Marx


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Karl Heinrich Marx (5 May 1818 – 14 March 1883) was a German philosophereconomist,sociologisthistorianjournalist, and revolutionary socialist. His ideas played a significant role in the development of social science and the socialist political movement. He published various books during his lifetime, with the most notable being The Communist Manifesto(1848) and Capital (1867–1894); some of his works were co-written with his friend and fellow German revolutionary socialist, Friedrich Engels.

Born into a wealthy middle class family in Trier, formerly in Prussian Rhineland now called Rhineland-Palatinate, Marx studied at both the University of Bonn and the University of Berlin, where he became interested in the philosophical ideas of the Young Hegelians.

Stammbaum von Karl Marx - Der Orden Bne Briss, Mitteilungen der Großloge für Deutschland VIII U.C.B.B. (= United Order of B'nai B'rith). Sammelbl. jüd. Wiss 167.

Stammbaum von Karl Marx - Der Orden Bne Briss, Mitteilungen der Großloge für Deutschland VIII U.C.B.B. (= United Order of B'nai B'rith). Sammelbl. jüd. Wiss 167.

In 1836, he became engaged to Jenny von Westphalen, marrying her in 1843. After his studies, he wrote for a radical newspaper in Cologne, and began to work out his theory of dialectical materialism. Moving to Paris in 1843, he began writing for other radical newspapers. He met Engels in Paris, and the two men worked together on a series of books. Exiled to Brussels, he became a leading figure of the Communist League, before moving back to Cologne, where he founded his own newspaper. In 1849 he was exiled again and moved to London together with his wife and children. In London, where the family was reduced to poverty, Marx continued writing and formulating his theories about the nature of society and how he believed it could be improved, as well as campaigning for socialism and becoming a significant figure in the International Workingmen’s Association.

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Henri-Louis Bergson


Jaime Brackins-Romero FDP Alfter und Freimaurersohn des York-Ritus vom Königlichen Bogen - Henri Bergson - Jaime Bergson - Chaime Bergson / Henri-Louis Bergson - Chaime LEWI BERG Sohn

Henri-Louis Bergson 18 October 1859 – 4 January 1941) was a major French philosopher, influential especially in the first half of the 20th century. Bergson convinced many thinkers that immediate experience and intuition are more significant than rationalism and science for understanding reality.

The Jew Chaime-Levy Sohn des Bergs was awarded the 1927 Nobel Prize in Literature „in recognition of his rich and vitalizing ideas and the brilliant skill with which they have been presented“

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/02/04/gibt-es-eine-israel-lobby-in-china/

Bergson was born in the Rue Lamartine in Paris, not far from the Palais Garnier (the old Paris opera house) in 1859 (the year in which France emerged as a victor in the Second Italian War of Independence, and in the month before the publication of Charles Darwin’s On the Origin of Species).

His father, the pianist Michał Bergson, was of a Jewish family from Polish background (originally bearing the name Bereksohn). His mother, Katherine Levison, daughter of a Yorkshire doctor, was from an Jewish background from England and Ireland.

The Bereksohns were a famous Jewish entrepreneurial family of Polish descent. Henri Bergson’s great-great-grandfather, Szmul Jakubowicz Sonnenberg, called Zbytkower, was a prominent banker and a protégé of Stanisław August Poniatowski, King of Poland from 1764 to 1795. Weiterlesen

Woran und wie erkenne ich einen Juden bzw. eine Jüdin?


Jaime Brackins-Romero - Sohn des Freimaurers vom York-Ritus vom Königlichen Bogen - Chaim Jaime - Heinrich Heine

Chaim Jaime – Heinrich Heine

Woran und wie erkenne ich einen Juden bzw. eine Jüdin?

Nomen est omen – der Name ist Zeichen. Das gilt für „die Juden“ wie für sonst niemanden.

Maßgebliche Grundwerke zu den Juden:

Nomen est omen – der Name ist Zeichen. Das gilt für „die Juden“ wie für sonst niemanden.

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/02/04/gibt-es-eine-israel-lobby-in-china/