Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch – Lasar Mossjewitsch Kogan

English: Lasar Segall (1891-1957)

English: Lasar Segall (1891-1957) (Photo credit: Wikipedia)

Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch – Lasar Mossjewitsch Kogan, Лазарь Моисеевич Каганович; * 10.jul./ 22. November 1893greg. in Kabany, Kreis Radomyschl, Gouvernement Kiew, Russisches Kaiserreich (heute Dibrowa im Rayon Poliske in der Oblast Kiew, Ukraine); † 25. Juli 1991 in Moskau) war ein sowjetischer Politiker.

1981 - 1991 Mercedes-Benz W 126 Coupé (500 SEC)

1981 – 1991 Mercedes-Benz W 126 Coupé (500 SEC)

Lasar Kaganowitsch, Sohn jüdischer Eltern, lernte das Handwerk eines Schuhmachers und arbeitete danach in einer Schuhfabrik. 1911 schloss er sich der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Rußlands (SDAPR) an.

Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch betrieb propagandistische Parteiarbeit unter den jüdischstämmigen Arbeitern der Nordukraine und in Weißrußland.

Während des Ersten Weltkrieges verhaftet, gelang Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch die Flucht über Kiew ins Donezbecken. Dort war er in Jusowka als illegaler Bolschewik tätig und lernte den jungen Nikita Chruschtschow kennen.Nach der Februarrevolution 1917 wurde Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch in die Armee einberufen und nach Saratow geschickt. Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch war Mitglied der lokalen Bolschewiki-Organisation. Einer Verhaftung entzog sich Lasar Moissejewitsch Kaganowitschdurch die Flucht nach Gomel. Mit Ausbruch der Oktoberrevolution in Petrograd nahm Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch aktiv als Politkommissar an der Machtübernahme in Gomel teil.

Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch war Mitglied der bolschewistischen Fraktion der Konstituante (Januar 1918 aufgelöst) und Delegierter auf dem 3. Allrussischen Kongreß.

Im Juni 1918 wurde Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch Mitglied der Propagandaabteilung der Roten Armee, zuerst in Nischni Nowgorod und dann in Woronesch. Im Bürgerkrieg wich er nach Norden aus und leitete ein lokales militärrevolutionäres Komitee. Nach dem Scheitern der Offensive der weißen Truppen im Herbst 1919 übernahm Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch für kurze Zeit die Leitung des Gouvernements Woronesch.

Lazar Moiseyevich Kaganovich - Ла́зарь Моисе́евич Кагано́вич - Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch - Lasar Mossjewitsch Kogan

Lazar Moiseyevich Kaganovich – Ла́зарь Моисе́евич Кагано́вич – Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch – Lasar Mossjewitsch Kogan

Im Sommer 1920 wurde Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch Vorsitzender des Rates der Volkskommissare (Regierungschef) von Turkestan sowie Mitglied des Büros der RKP(b) für Turkestan, Volkskommissar der Arbeiter-und Bauerninspektion und Vorsitzender des Stadtsowjets von Taschkent .

Stamp Josef Stalin 2

Stamp Josef Stalin 2 (Photo credit: Wikipedia)

In dieser Zeit lernte er Josef Stalin kennen, der seinen steilen Aufstieg in der Partei förderte. Als Generalsekretär der Partei berief Stalin Kaganowitsch nach Moskau. Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch war von 1922 bis 1923 Leiter der Organisationsabteilung des Sekretariats des Zentralkomitees (ZK). In seinen ersten Veröffentlichungen behandelte er theoretische Fragen zur Ideologie. Vom 2. Juni 1924 bis zum 30. April 1925 war er zum ersten Mal Sekretär des Zentralkomitees.

Kurz danach setzte Stalin Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch im beginnenden Machtkampf gegen Grigori Sinowjew und Lew Kamenew in der Provinz ein; er war von 1925 bis 1928 Generalsekretär der ukrainischen Parteiorganisation. Auf dem „XIV. Parteitag der Industrialisierung“ unterstützte Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch 1925 Stalins politischen Kurs uneingeschränkt.

Chinese Stamp, 1950. Joseph Stalin and Mao Zed...

Chinese Stamp, 1950. Joseph Stalin and Mao Zedong are shaking hands. (Photo credit: Wikipedia)

Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch betrieb eine Politik der ‚Ukrainisierung‘, bei der die ukrainische Sprache, ukrainische Kultur (Oper, Theater) und lokale Kader im Verwaltungs- und Parteiapparat gefördert wurden. Der Kampf gegen alle „kleinbürgerlichen Nationalisten“ und Verfechter einer größeren Autonomie wurde jedoch verstärkt. Bei allen Konflikten der ukrainischen Republikführung mit Moskau stand Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch allerdings immer auf Seiten des Kremls. Kaganowitschs Politik in der Ukraine provozierte Konflikte mit der lokalen Partei und der lokalen Regierung. Deshalb forderten Wlas Tschubar und Petrowski seine Abberufung. Stalin holte ihn zurück nach Moskau. Vom 12. Juli 1928 bis 10. März 1939 war Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch zum zweiten Mal Sekretär des Zentralkomitees.

Molotov, Stalin and Ribbentrop signing the Ger...

Molotov, Stalin and Ribbentrop signing the German–Soviet Boundary and Friendship Treaty, Moscow, September 1939 (Photo credit: Wikipedia)

Vom 23. Juli 1926 bis zum 13. Juli 1930 war Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch Kandidat des Politbüros der KPdSU. 1930 – mit 37 Jahren – stieg er auf in das höchste politische Gremium der UdSSR: Vom 13. Juli 1930 bis zum 29. Juni 1957 war Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch Vollmitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU). Bis zum Tode Stalins 1953 war Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch neben Schdanow, Molotow, Woroschilow, Mikojan, Malenkow und Berija einer der mächtigsten Parteiführer unter Stalin.

Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch unterstützte die Entmachtung von Nikolai Bucharin und Alexei Rykow. Er war einer der entschiedensten Verfechter der Abschaffung der Neuen Ökonomischen Politik. Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch begrüßte die Zwangskollektivierung der sowjetischen Landwirtschaft und spielte eine große Rolle beim Kampf gegen die sogenannte Klasse der Kulaken auf dem Lande. Als enger Mitarbeiter Stalins war Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch in der ersten Hälfte der 1930er-Jahre mit Molotow und Woroschilow einer der mächtigsten Politführer des Landes. Ständig mischte sich Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch in alle möglichen Lebensbereiche ein und leitete oder organisierte vielfältige Maßnahmen und Regierungskampagnen.

Josef Stalin, 1940's

Josef Stalin, 1940’s (Photo credit: Wikipedia)

Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch vertrat eine dogmatische Position bei der Diskussion über den wissenschaftlichen Marxismus. Deshalb attackierte Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch auf dem XVI. Parteitag 1930 den russischen Wissenschaftler Lossew als „Reaktionär“ und „Feind der Sowjetmacht“. Er setzte als Volkskommissar der Arbeiter- und Bauerninspektion die Parteiauffassungen durch und benannte die Kader in den maßgeblichen Parteizeitungen. Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch bekämpfte das „formal-bürokratische Herumstochern“ in den Parteidokumenten und den „faulen Liberalismus“ gegenüber Parteifeinden und Abweichlern von der Linie des Marxismus und Leninismus, als Gegner des Trotzkismus und der Auffassungen von Nikolai Bucharin.

Big Three at the Potsdam Conference in Germany...

Big Three at the Potsdam Conference in Germany: Prime Minister Winston Churchill, President Harry S. Truman and Generalissimo Josef Stalin, seated in garden. (Photo credit: Wikipedia)

Mit Molotow nahm Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch an der all-ukrainischen Parteikonferenz 1930 teil und unterstützte die Kollektivierungspolitik, die nach Meinung vieler Historiker zu der katastrophalen Hungersnot von 1932 bis 1933, dem Holodomor in der Ukraine führte. Im Sommer 1932 reiste Kaganowitsch als Leiter einer großen Regierungsdelegation in den Nordkaukasus, wo Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch die angebliche „Sabotage“ in der Belieferung des Staates mit Weizen und Roggen bekämpfte. Die Bevölkerung ganzer Kosakendörfer wurde nach Sibirien deportiert und Tausende Menschen verhaftet. Mitte Dezember 1932 verschärfte Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch in der Ukraine den Terror. Durch Hungersnot kamen in dieser Zeit mehrere Millionen Menschen um.

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Sitting (from left): Clement Attlee, Harry S. Truman, Joseph Stalin; behind: William Daniel Leahy, Ernest Bevin, James F. Byrnes and Vyacheslav Molotov. (Photo credit: Wikipedia)

Als Sekretär des ZK war Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch Organisator des „XVII. Parteitages der Sieger” vom Januar 1934. Danach leitete Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch von 1930 bis 1935 auch die Parteikontrollkommission und die Moskauer Parteiorganisation. Als Erster Sekretär der Moskauer Parteiorganisation war Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch für die Umgestaltung des Erscheinungsbildes der Stadt verantwortlich. Seine Tätigkeit begann mit der „Aufdeckung“ von angeblichen „konterrevolutionären Verschwörungen“ innerhalb der Verwaltungs- und Wirtschaftsabteilungen der Hauptstadt. Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch wollte eine „Idealstadt der Zukunft“ durchsetzen, und er war deshalb einer der Hauptverantwortlichen für die Zerstörung vieler alter Stadtbereiche, Kirchen und Gebäude von Moskau und so u.a. auch für die Sprengung der Christ-Erlöser-Kathedrale von 1931 verantwortlich. (Wiederaufbau ab 1992).

In seiner Zeit als Verkehrsminister der UdSSR und als politischer Chef von Moskau wurde ab 1931 die Moskauer Metro als „Baustelle Nr. 1“ im Stil des sozialistischen Klassizismus gebaut, um die überfüllten Moskauer Straßen zu entlasten. Durch aggressive pseudomilitärische Massenpropaganda und durch erheblichen Druck konnte die erste U-Bahnlinie mit 11 km Länge 1935 eingeweiht werden. Die Moskauer Metro trug von 1935 bis 1955 seinen Namen.

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English: From left to right: Joseph Stalin, Franklin D. Roosevelt, and Winston Churchill on the portico of the Russian Embassy during the Tehran Conference. (Photo credit: Wikipedia)

In der Partei galt Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch als der „Feuerwehrmann” oder als die „Lokomotive” des Politbüros, der Pannen und schwierige Situationen mit unerbittlicher Härte löste.

Von 1935 bis 1937 war Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch Volkskommissar (also Minister) für das Eisenbahnwesen in der Regierung von Molotow. Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch blieb bis 1939 ZK-Sekretär und bis 1957 Politbüromitglied, jedoch nicht Moskauer Parteisekretär und Leiter der Parteikontrollkommission. Bilder von ihm zierten bald alle Bahnstationen. Das damals marode Eisenbahnwesen versuchte Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch mit begrenztem Erfolg durch Disziplin, Säuberungskampagnen und Härte sowie einem technischen Ausbau zu verbessern und zu sanieren. Bahnmitarbeiter durften kleine Grundstücke besitzen, auf denen sie Kleinvieh halten konnten.

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Coat of arms of the Union of Soviet Socialist Republics from 1958 to 1991 (Photo credit: Wikipedia)

1937 bis 1939 war Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch Volkskommissar für die Schwerindustrie. 1938 bis 1942 und 1943 bis 1944 war Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch wieder Volkskommissar für das Eisenbahn- und Transportwesen. Zugleich leitete er ab 1939 das Volkskommissariat für Brennstoffe und von 1939 bis 1940 das Volkskommissariat für die Ölindustrie. 1945 bis 1947 war Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch Minister für Baustoffe.
Von 1938 bis 1945 war er auch Stellvertretender Vorsitzender und von 1954 bis 1957 Erster Stellvertretender Vorsitzender der Regierung der UdSSR in den Kabinetten von Molotow, Stalin, Georgi Malenkow und Nikolai Bulganin. Als Stellvertretender Ministerpräsident oblag Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch ab 1947 die Kontrolle der Ministerien für den Komplex der Schwerindustrie, des Verkehrs und des Wiederaufbaus.
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Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch war mitverantwortlich für die Stalinschen Säuberungen in den Jahren 1937 bis 1939. Seine Teilnahme am Großen Terror rechtfertigte er später mit der Aussage: „Wir haben uns versündigt, in dem wir zu weit gingen und gewiss alle Fehler gemacht … dafür aber den Zweiten Weltkrieg gewonnen haben.”

Ukraine Oblast Kiew Flüsse mitName

Ukraine Oblast Kiew Flüsse mitName (Photo credit: Wikipedia)

Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch war an der Verfolgung des Theaterregisseurs Wsewolod Meyerhold beteiligt.

Während des Krieges gegen die Sowjetunion war Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch ab Februar 1942 bis 1945 als Mitglied des Staatlichen Verteidigungskomitees (Kriegskabinett) für sämtliche Kriegstransporte und Um- bzw. Ansiedlungen von Industriekomplexen verantwortlich. Kurzzeitig wurde er als Volkskommissar für das Eisenbahn- bzw. Transportwesen abgelöst. In der Zwischenzeit war er 1942 kurzzeitig Mitglied des Militärrates der Nordkaukasus-Front.

Ukraine 011

Ukraine 011 (Photo credit: pirano Bob R)

Von 1946 bis 1947 löste Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch Chruschtschow als Erster Sekretär der Ukrainischen Parteiorganisation ab, um nach einer Dürre die Leitung des Wiederaufbaus zu übernehmen. Dort arbeitete Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch zusammen mit Patolitschew (1952-1953 Politbürokandidat).

Er förderte Leonid Breschnew, den er zum Parteisekretär des Gebietes Saporischschja machte und Wladimir Semitschastny, der Generalsekretär des ukrainischen Komsomol wurde, nachdem Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch fast die gesamte Führungsspitze dieser Organisation entmachtet hatte. Stalin forderte Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch zur Zusammenarbeit mit Chruschtschow auf und berief ihn wenige Monate später zurück nach Moskau.
Kiew

English: Opera house in Lviv (Ukraine). Polski...

English: Opera house in Lviv (Ukraine). Polski…

Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch war gegen Ende der Herrschaft Stalins der einzige verbliebene Jude in der obersten sowjetischen Führung, unternahm jedoch nichts, um die Ende 1948 gestartete antisemitische Kampagne zu stoppen. Sein Einfluß in der politischen Führungsspitze verringerte sich. Auch wurde Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch nicht mehr zu den „geselligen Abenden“ auf Stalins Datscha eingeladen und nahm kaum öffentlich wichtige Funktionen wahr.

Nach dem Tode Stalins (1953) und dem XX. Parteitag der KPdSU von 1956 gelang es Chruschtschow 1957, die „Stalinisten“ (Malenkow, Molotow, Kaganowitsch, Perwuchin, Saburow, Bulganin und Woroschilow), die seine Ablösung betrieben, als Mitglieder einer „parteifeindlichen Gruppe” zu entmachten. Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch war noch kurzzeitig Direktor eines Werkes der Asbest-Produktion in der Stadt Asbest und 1958 zuständig für den Wohnungsbau in Kalinin. Nach dem XXII. Parteitag von 1961 wurden u.a. Kaganowitsch, Molotow und Malenkow aus der Partei ausgeschlossen.

Ukraine Oblast Kiew Flüsse

Ukraine Oblast Kiew Flüsse (Photo credit: Wikipedia)

Sein politischer Abgang zeigt jedoch, daß sich in der Chruschtschow-Ära einiges geändert hatte. Während zu Lebzeiten Stalins abgewählte und ausgestoßene Mitglieder des Politbüros in der Regel verhaftet und erschossen wurden, wohnte Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch als Rentner bis zu seinem Lebensende in Moskau. Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch beharrte zeitlebens darauf, daß Stalins und seine Politik der richtige Weg war und verteidigte in seinen Memoiren seinen Weg.

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English: Historical map of Kievan Rus‘ and territory of Ukraine: last 20 years of the state (1220-1240), english version. (Photo credit: Wikipedia)

  • Sein Bruder Michail Kaganowitsch – hoher Parteifunktionär und möglicherweise um 1939 Kandidat des Politbüros – wurde 1941 von der Partei gerügt und verwarnt; er nahm sich daraufhin das Leben.
  • Seine Schwester oder Nichte Rosa Moissejewna Kaganowitsch galt als Rosa Stalina bei einigen Forschern als dritte Ehefrau Stalins. In der neueren Forschung findet sich keine Bestätigung dafür.

Ehrungen

  • Held der sozialistischen Arbeit
    Leninorden, vier Mal
  • Orden des Roten Banners der Arbeit

Literatur

„Der Faschismus hätte nicht gewartet“ Aus einem Interview mit Lasar Kaganowitsch. In: „Beilage“ (Gesammelte Beiträge aus der Diskussion der Linken), Nr. 3/21. Dezember 1990, S. 7.
Leo Trotzky: Stalin – Eine Biographie; Köln, Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1952; Herrsching: Pawlak, [1982?]; ISBN 3-88199-074-7; Essen: Arbeiterpresse-Verlag, 2001; ISBN 3-88634-078-3

Flag of Kyiv Oblast, Ukraine Русский: Флаг Кие...

Flag of Kyiv Oblast, Ukraine Русский: Флаг Киевской области (Украина) Українська: Прапор Київської області (Україна) (Photo credit: Wikipedia)

Bertold Spuler: Regenten und Regierungen der Welt; Minister-Ploetz Bd. 4, Teil 2: Neueste Zeit 1917/18–1964; Würzburg: Ploetz, 19642
Merle Fainsod: Wie Russland regiert wird; Köln, Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1965
Simon Sebag-Montefiore: Stalin. Am Hofe des roten Zaren; Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag, 2006; ISBN 978-3-596-17251-1
Roj Medwedew. Okruzenie Stalina. Moskau, 2006.

Weblinks

Weisses Haus, Regierungssitz von Russland in M...

Weisses Haus, Regierungssitz von Rußland in Moskau-10 (Photo credit: maiak.info)

Commons: Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Literatur von und über Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Auszüge aus den Memoiren Kaganowitschs
Einklappen

Erste Sekretäre (Vorsitzende) der Kommunistischen Partei der Ukraine

Lesser Coat of Arms of Ukraine

Lesser Coat of Arms of Ukraine (Photo credit: Wikipedia)

Georgi Pjatakow (1918) | Serafyma Hopner (1918) | Emmanuil Kwiring (1918–1919) | Stanislaw Kossior (1919–1920) | Wjatscheslaw Molotow (1920–1921) | Dmytro Manujilskyj (1921–1923) | Emmanuil Kwiring (1923–1925) | Lasar Kaganowitsch (1925–1928) | Stanislaw Kossior (1928–1938) | Nikita Chruschtschow (1938–1947) | Lasar Kaganowitsch (1947) | Nikita Chruschtschow (1947–1949) | Leonid Melnikow (1949–1953) | Alexei Kiritschenko (1953–1957) | Nikolai Podgorny (1957–1963) | Petro Schelest (1963–1972) | Wladimir Schtscherbitzki (1972–1989) | Wladimir Iwaschko (1989–1990) | Stanislaw Gurenko (1990–1991) | Parteiverbot 1991, Neugründung 1993 | Petro Symonenko (seit 1993)

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de: Hauptgebäude der Universität Kiew; en: mai...

de: Hauptgebäude der Universität Kiew; en: main building of Kiev University (Photo credit: Wikipedia)

Generalsekretär der KPU
Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der KPdSU
Held der sozialistischen Arbeit
Träger des Leninordens
Täter des Großen Terrors (Sowjetunion)
Massaker von Katyn
Russe
Geboren 1893
Gestorben 1991
Mann

Lazar Moiseyevich Kaganovich (Russian: Ла́зарь Моисе́евич Кагано́вич; 22 November [O.S. 10 November] 1893 – 25 July 1991) was a Soviet politician and administrator and one of the main associates of Joseph Stalin. At his death in 1991 he was the last surviving Old Bolshevik, almost outliving the existence of the Soviet Union itself.

Kaganovich was born in 1893 to Jewish parents in the village of Kabany, Radomyshl uyezd, Kiev Governorate, Russian Empire (now named Dibrova, Poliske Raion, Kiev Oblast, Ukraine). Early in his political career, in 1915, Kaganovich became a Communist organizer for a shoe factory where he worked.

In 1911, he enlisted with the Bolshevik party (his older brother Mikhail Kaganovich was already a member). Later in 1915, Kaganovich was arrested and sent back to Kabany. During March–April 1917, he was the Chairman of the Tanners Union and the vice-chairman of the Yuzovka Soviet. In May 1917, he became the leader of the military organization of Bolsheviks in Saratov, and in August 1917, he became the leader of the Polessky Committee of the Bolshevik party in Belarus. During the October Revolution, he was the leader of the revolt in Homel.
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Communist functionary

In 1918, Kaganovich acted as Commissar of the propaganda department of the Red Army. From May 1918 to August 1919, he was the Chairman of the Ispolkom of the Nizhny Novgorod gubernia. In 1919–1920, he was governor of the Voronezh gubernia. From 1920 to 1922, he was in Turkmenistan, where he was one of the leaders of the Bolshevik struggle against local Muslim rebels (basmachi) and also commanded the succeeding punitive expeditions against local opposition.

In May 1922, Stalin became the General Secretary of the Communist Party and immediately transferred Kaganovich to his apparatus to command the Organizational Department or Orgburo of the Secretariat. This department was responsible for all assignments within the apparatus of the Communist Party. Working there, Kaganovich helped to place Stalin’s supporters in important jobs within the Communist Party bureaucracy. In this position, he was noted for his great work capacity and personal loyalty to Stalin. He stated publicly that he would execute absolutely any order from Stalin, which at that time was a novelty.[citation needed]

In 1924, Kaganovich became a member of the Central Committee. From 1925 to 1928, Kaganovich was the First Secretary of the Communist Party of the Ukrainian SSR. He was given the task of „ukrainizatsiya“, the task of creating Ukrainian communist popular cadres. He was also given the task of implementation of collectivization and the policy of economic suppression of the kulaks (wealthier peasants). He was opposed to the more moderate policy of Nikolai Bukharin who argued in favor of the „peaceful integration of kulaks into socialism.“ In 1928, due to numerous protests against Kaganovich’s management, Stalin was forced to transfer Kaganovich from Ukraine to Moscow, where he returned to his position as a Secretary of the Central Committee of the Communist Party, a job he held until 1939. As Secretary, he endorsed Stalin’s struggle against the so-called Left and Right Oppositions within the Communist Party, in the hope that Stalin would become the sole leader of the country. In 1933–1934, he was the Chairman of the Commission for the Vetting of the Party Membership (Tsentralnaya komissiya po proverke partiynykh ryadov) and ensured personally that nobody associated with anti-Stalin opposition would be permitted to remain a Communist Party member. In 1934, at the XVII Congress of the Communist Party, Kaganovich was the chairman of the Counting Committee. He falsified voting for positions in the Central Committee, deleting 290 votes opposing the Stalin candidacy. His actions resulted in Stalin’s being re-elected as the General Secretary instead of Sergey Kirov. By the rules, the candidate receiving fewer opposing votes should become the General Secretary. Before Kaganovich’s falsification, Stalin received 292 opposing votes and Kirov only three. However, the „official“ result (due to the interference of Kaganovich) was that Stalin ended with just two opposing votes (Radzinsky, 1996).

In 1930, Kaganovich became a member of the Soviet Politburo and the First Secretary of the Moscow Obkom of the Communist Party (1930–1935) and Moscow Gorkom of the Communist Party (1931–1934). He also supervised the implementation of many of Stalin’s economic policies, including the collectivization of agriculture and rapid industrialization.

In the 1930s, Kaganovich organized and contributed greatly to the building of the first Soviet underground rapid transport system, the Moscow Metro, which was named after him until 1955. During this period, he also supervised the destruction of many of the city’s oldest monuments, including the Cathedral of Christ the Saviour.[1] In 1932, he led the suppression of the workers‘ strike in Ivanovo-Voznesensk.
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Responsibility for 1932-33 famine

Kaganovich (together with Vyacheslav Molotov) participated with the All-Ukrainian Party Conference of 1930 and were given the task of implementation of the collectivization policy that caused a catastrophic 1932-33 famine known as the Holodomor. He also personally oversaw grain confiscations during the same time periods. Similar policies also inflicted enormous suffering on the Soviet Central Asian republic of Kazakhstan, the Kuban region, Crimea, the lower Volga region, and other parts of the Soviet Union. As an emissary of the Central Committee of the Communist Party, Kaganovich traveled to Ukraine, the central regions of the USSR, the Northern Caucasus, and Siberia demanding the acceleration of collectivization and repressions against the Kulaks, who were generally blamed for the slow progress of collectivization. Attorney Rafael Lemkin in his work The Soviet Genocide in Ukraine tried to present the fact of Holodomor to the Nuremberg trials as a genocide of a totalitarian regime.[2]

On January 13, 2010, Kiev Appellate Court posthumously found Kaganovich, Postyshev and other Soviet Communist Party functionaries guilty of genocide against Ukrainians during the catastrophic Holodomor famine.[3] Though they were pronounced guilty as criminals, the case was ended immediately according to paragraph 8 of Article 6 of the Criminal Procedural Code of Ukraine.[4] The importance of the case is its historical aspect that legally explains the particularity of that historical event. By New Years Day, the Security Service of Ukraine had finished pre-court investigation and transferred its materials to the Prosecutor General of Ukraine. The materials consist of over 250 volumes of archive documents (from within Ukraine as well as abroad), interviews with witnesses, and expert analysis of several institutes of National Academies of Sciences. Oleksandr Medvedko, the Prosecutor General, confirmed that the material gives clear evidence of the genocide occurring in Ukraine.
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„Iron Lazar“

From 1935 to 1937, Kaganovich worked as Narkom (minister) for the railways. Even before the start of the Great Purges, he organized the arrests of thousands of railway administrators and managers as supposed „saboteurs“.

From 1937 to 1939, Kaganovich served as Narkom for Heavy Industry. During 1939–1940, he served as Narkom for the Oil Industry. Each of his assignments was associated with arrests in order to improve discipline and compliance with Stalin’s policies.

In all Party conferences of the later 1930s, he made speeches demanding increased efforts in the search for and prosecution of „foreign spies“ and „saboteurs“. For his ruthlessness in the execution of Stalin’s orders, he was given the nickname „Iron Lazar“. During the period of Great Terror starting in 1936 Kaganovich’s signature appears on 188 out of 357 documented execution lists.[5]

One of many who perished during these years was Lazar’s brother, Mikhail Kaganovich, who was people’s commisar (Narkom) of the Aviation Industry. On January 10, 1940, Mikhail was demoted to director of aviation plant „N24“ in Kazan. In February 1941, during the 18th Conference of the Communist Party, Mikhail was warned that if the plant missed its quotas he would be eliminated from the Party. On June 1, 1941, Stalin mentioned to Lazar that he had heard that Mikhail was „associating with the right wing“. Lazar reportedly did not speak in the defense of his brother to Stalin, but did notify him by telephone. The same day Mikhail committed suicide.[6]

During World War II (known as the Great Patriotic War in the USSR), Kaganovich was Commissar (Member of the Military Council) of the North Caucasian and Transcaucasian Fronts. During 1943–1944, he was again the Narkom for the railroads. In 1943, he was presented with the title of Hero of Socialist Labor. From 1944 to 1947, Kaganovich was the Minister for Building Materials. In 1947, he became the First Secretary of the Ukrainian Communist Party. From 1948 to 1952, he served as the Chairman of Gossnab (State Committee for Material-Technical Supply, charged with the primary responsibility for the allocation of producer goods to enterprises, a critical state function in the absence of markets), and from 1952 to 1957, as the First Vice-Premier of the Council of Ministers. He was also the first Chairman of Goskomtrud (State Committee for Labour and Wages, charged with introducing the minimum wage, with other wage policy, and with improving the old-age pension system).

May Day Parade 1957. Left to right Georgy Zhukov, Nikita Khrushchev, Nikolai Bulganin, Kaganovich, Georgy Malenkov, Vyacheslav Molotov and Anastas Mikoyan

Until 1957, Kaganovich was a voting member of the Politburo as well as the Presidium. He was also an early mentor of the eventual First Secretary of the Communist Party Nikita Khrushchev, who first became important as Kaganovich’s Moscow City deputy during the 1930s. In 1947, when Khrushchev was dismissed as the Party secretary of Ukraine (he remained in the somewhat lesser „chief of government“ position), Stalin dispatched Kaganovich to replace him until Khrushchev was reinstated later that year.
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Later life

Kaganovich was a doctrinaire Stalinist, and though he remained a member of the Presidium, soon lost influence after Stalin’s death in March 1953. In 1957, along with fellow devoted Stalinists Vyacheslav Molotov, Dmitri Shepilov, and Georgy Malenkov (the so-called Anti-Party Group), he participated in an abortive party coup against his former protégé Khrushchev, whose criticism of Stalin had become increasingly harsh during the preceding two years. As a result of the unsuccessful coup, Kaganovich was forced to retire from the Presidium and the Central Committee, and was given the job of director of a small Ural potassium factory. In 1961, Kaganovich was completely expelled from the party and became a pensioner living in Moscow. His grandchildren reported that after his dismissal from the Central Committee, Kaganovich (who had a reputation for his temperamental and allegedly violent nature) never again shouted and became a devoted grandfather.

Kaganovich survived to the age of 97, dying in 1991, just before the events that resulted in the end of the USSR. He is buried in the famed Novodevichy Cemetery in Moscow.
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The Wolf of the Kremlin

In 1987, American journalist Stuart Kahan published a book entitled The Wolf of the Kremlin: The First Biography of L.M. Kaganovich, the Soviet Union’s Architect of Fear (William Morrow & Co). In the book, Kahan made a series of claims about Kaganovich’s working relationship with Joseph Stalin and his activities during the Ukrainian famine, and claimed to be the long-lost nephew of Kaganovich. He also claimed to have interviewed Kaganovich personally and stated that Kaganovich admitted to being partially responsible for the death of Stalin in 1953 (supposedly via poisoning). A number of other unusual claims were made as well, including that Stalin was married to a sister of Kaganovich (supposedly named „Rosa“) during the last year of his life and that Kaganovich (a Jew) was the architect of anti-Jewish pogroms.[7]

After The Wolf of the Kremlin was translated into Russian by Progress Publishers, and a chapter from it printed in the Nedelya (Week) newspaper in 1991, remaining members of Kaganovich’s family composed the Statement of the Kaganovich Family in response. The statement disputed all of Kahan’s claims.

Rosa Kaganovich, who the Statement of the Kaganovich Family says was fabricated, was referenced as Stalin’s wife in the 1940s and 1950s by Western media including The New York Times, Time and Life.[8][9][10][11][11][12][13][14][15][16][17][18][19][20][21][22]
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Miscellanea

Light cruiser Lazar Kaganovich

In 1944, the newly launched light cruiser of the project 26-bis was named after Lazar Kaganovich. It entered the Soviet Pacific Fleet in December 1944.

Kaganovich seems to have been responsible for the „eggs and omelette“ metaphor commonly attributed to Stalin himself.[23]

According to Time magazine and some newspapers, Lazar Kaganovich’s son Mikhail (named after Lazar’s late brother) married Svetlana Dzhugashvili, daughter of Joseph Stalin on July 3, 1951.[24] Svetlana in her memoirs denies even the existence of such a son.[25]
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References This article includes a list of references, but its sources remain unclear because it has insufficient inline citations. Please help to improve this article by introducing more precise citations. (September 2009)

^ Rees, Edward Afron. 1994. Stalinism and Soviet Rail Transport, 1928-41. Birmingham: Palgrave Macmillan [1]
^ Lemkin, Raphael (2009). „Soviet Genocide in the Ukraine (reprint of 1951 article)“. Holodomor: Reflections on the Great Famine of 1932-1933 in Soviet Ukraine. Kingston: Kashtan Press.
^ Court of Appeals has found Josef Stalin and other Bolshevik leaders guilty (English)
^ The Kiev Court of Appeals named the organizers of Holodomor. by Ya.Muzychenko (Ukrainian)
^ http://stalin.memo.ru/images/intro1.htm
^ http://www.hrono.ru/biograf/kaganov_m.html citing K. A. Zalesskiy, Stalin’s Empire
^ Kahan, Stuart. The Wolf of the Kremlin: The First Biography of L.M. Kaganovich, the Soviet Union’s Architect of Fear (William Morrow & Co, 1987)
^ Life – July 14, 1941. p. 19: „A sister Rosa first lived with Stalin, then after the suicide of his second wife is supposed to have married Stalin“
^ Life – March 29, 1943. page 40: „His sister Rosa is supposedly married to Stalin“[2]
^ Time – April 18, 1949: „Lazar Kaganovich, who is Stalin’s brother-in-law“
^ a b Time – July 23, 1951: „Lazar Kaganovich, long time politburo member and Stalin’s brother-in-law“
^ Life – March 16, 1953. page 22: „Kaganovich, the brilliant and energetic Jew, Stalin’s brother-in-law“
^ Life – April 13, 1953. page 168: „Kaganovich (a member of the Politburo and brother of Stalin’s third wife)“
^ Time – September 7, 1953: „Lazar Kaganovich (Stalin’s brother-in-law)“
^ The New York Times – November 22, 1953 KAGANOVICH DECORATED; Malenkov’s Regime Gives High Honor to Stalin’s Brother-in-Law
^ Time – February 7, 1955 – „Lazar M. Kaganovich, wartime commissar for transport, reputedly Stalin’s brother-in-law“
^ Youngstown Vindicator – March 7, 1953: „Rosa Kaganovich“
^ Milwaukee Sentinel – June 11, 1960: „Rosa Kaganovich“
^ The New York Times – July 27, 1991: „Kaganovich’s sister, Rosa“
^ Face of a Victim is the autobiography of Elizabeth Lermolo, a woman who fled Russia, arriving in the US in 1950. The book tells the story of the death of Stalin’s second wife Nadezhda (Nadya) as witnessed by Natalia Trushina, who was employed as a housekeeper in Stalin’s home, and who in 1937, Elizabeth Lermolo shared an NVKD prison cell with. Rosa (Roza) Kaganovich, with whom Stalin was having an affair, was whom Stalin and his wife were arguing about before she died. This book alleges Stalin shot her.[3][4]
^ Robert Payne mentioned Rosa in a 1965 biography of Stalin, where he said: „At such parties he was always inclined to drink dangerously. Something said by Nadezhda – it may have been about another woman, Rosa Kaganovich, who was also present, or about the expropriations in the villages which were dooming the peasants to famine – reduced Stalin to a state of imbecile rage. In front of her friends he poured out a torrent of abuse and obscenity. He was a master of the art of cursing, with an astonishing range of vile phrases and that peculiarly.“ (The Rise and Fall of Stalin, p. 410)[5]
^ Harford Montgomery Hyde also wrote about Rosa in his 1982 biography of Stalin: „However, it has been established that after the birth of their second child Svetlana, Stalin ceased to share his wife’s bed and moved into a small bedroom beside the dining room of the Kremlin apartment. It has also been stated that, after the Georgian singer’s departure for Afghanistan, the woman who was the chief cause of their difference was another dark-eyed beauty, the brunette Rosa Kaganovich, sister of the commissar Lazar, with whom Molotov had previously had an affair. At all events, by 1931 Nadya was thoroughly disillusioned with her husband and most unhappy.“ (Stalin: The History of a Dictator, p. 260)[6]
^ „RUSSIA: Stalin’s Omelette“Time October 24, 1932
^ „Social Notes“ Time July 23, 1951
^ Alliluyeva, Svetlana (1969). Only One Year. Harper & Row. p. 382.
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Further reading
Rees, E.A. Iron Lazar: A Political Biography of Lazar Kaganovich (Anthem Press; 2012) 373 pages; scholarly biography
(Russian) Collection of six Kaganovich bios at Khronos
Radzinsky, Edvard, (1996) Stalin, Doubleday (English translation edition), 1996. ISBN 0-385-47954-9
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External links Wikimedia Commons has media related to: Lazar Kaganovich

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4 Gedanken zu “Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch – Lasar Mossjewitsch Kogan

  1. Reblogged this on alexanderplatz 1 berlin – wir sehen uns und kommentierte:

    Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch – Lasar Mossjewitsch Kogan betrieb propagandistische Parteiarbeit unter den jüdischstämmigen Arbeitern der Nordukraine und in Weißrußland. Lasar Kaganowitsch, Sohn jüdischer Eltern, lernte das Handwerk eines Schuhmachers und arbeitete danach in einer Schuhfabrik. 1911 schloss er sich der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Rußlands (SDAPR) an.

Lesen Sie KARL MARX - Zur Judenfrage... und Sie werden staunen, was ein Jude über die Juden so schreibt...

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