Boris Jefimowitsch Nemzow – Boris Efimovich Nemtsov

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English: Boris Nemtsov at the World Economic Forum in Russia, 2 October 2003, Moscow (Photo credit: Wikipedia)

Борис Ефимович Немцов – Boris Jefimowitsch Nemzow (russisch Борис Ефимович Немцов; * 9. Oktober 1959 in Sotschi) ist ein russischer Politiker. Er gehörte lange Zeit zu den führenden Kräften der Partei Union der rechten Kräfte.

Anfang der Neunziger Jahre war Boris Jefimowitsch Nemzow Gouverneur der Provinz Nischni Nowgorod. Unter dem russischen Präsidenten Boris Jelzin war der marktwirtschaftlich ausgerichtete Nemzow 1997/1998 Vize-Ministerpräsident.

  • Nemzows Mutter Dina Jakowlewna Eidman war Kinderärztin,
  •  sein Vater Jefim Dawydowitsch Nemzow Funktionär der KPdSU und einige Zeit Vize-Bauminister der UdSSR.
  • Nach der Scheidung von ihrem Ehemann zog Nemzows Mutter mit ihren Kindern nach Gorki (seit 1991 Nischni Nowgorod). Nemzow erwähnte ausdrücklich in einem Interview „jüdischen Blutes“ zu sein. (течёт еврейская кровь)

Boris Jefimowitsch Nemzow studierte von 1976 bis 1981 Strahlenphysik an der Staatsuniversität Gorki. 1985 erhielt er den Ph.D. in Physik und Mathematik. Bis 1990 arbeitete Nemzow als Wissenschaftler am Strahlenphysikalischen Forschungsinstitut Gorki (Горьковский научно-иссследовательский радиофизический институт, НИРФИ).

Former British Prime Minister Margaret Thatcher

Former British Prime Minister Margaret Thatcher (Photo credit: Wikipedia)

In den frühen 1980er Jahren, während seiner Zeit beim kommunistischen Jugendverband Komsomol, lernte Boris Jefimowitsch Nemzow den späteren Ministerpräsidenten Sergei Kirijenko kennen, der ebenfalls aus Gorki stammte.

Nach der Katastrophe von Tschernobyl im Jahre 1986, engagierte sich Nemzow in Umweltinitiativen. 1988 beteiligte er sich in einer ökologischen Bewegung, die den Bau eines Atomkraftwerkes in Gorki verhinderte.

Im März 1990, bei den ersten freien Wahlen mit konkurrierenden Parteien in Rußland seit 1917, wurde Boris Jefimowitsch Nemzow von seiner Heimatstadt Gorki, als einziger nichtkommunistischer Kandidat, in den Obersten Sowjet der russischen Teilrepublik gewählt. Im Parlament schloß er sich der „Reformkoalition“ und Gruppen links der politischen Mitte an. Er arbeitete im Ausschuß für Gesetzgebung.

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English: Commemorative plaque, The house where Margaret Thatcher was born, Grantham Français : Plaque commémorative, Maison natale de Margaret Thatcher, Grantham (Photo credit: Wikipedia)

Boris Jefimowitsch Nemzow stand beim Augustputsch in Moskau von konservativen Kommunisten 1991 auf der Seite des reformorientierten russischen Präsidenten Jelzin und wurde nach dem mißlungenen Putschversuch von Jelzin zu dessen Vertreter in der Provinz Nischni Nowgorod und im November zum Gouverneur der Provinz Nischni Nowgorod ernannt.

Bei seinem Amtsantritt als Gouverneur der Provinz Nischni Nowgorod wechselte der 32jährige Boris Jefimowitsch Nemzow  rasch den größten Teil der Kommunisten in der Verwaltung aus und gewann den lokalen Obersten Sowjet für seine Reformpläne. Unter Boris Jefimowitsch Nemzow wurde Nischni Nowgorod zum Vorreiter und Pilotprojekt für weitreichende wirtschaftsliberale Reformen und Privatisierungen in Rußland.

Gazprom

Gazprom (Photo credit: Wikipedia)

Boris Jefimowitsch Nemzow  privatisierte den Handels- und Dienstleistungsbereich. Bei einer Bodenreform wurden Kolchosen und Sowchosen in private Agrarbetriebe umgewandelt. Staatsbetriebe gingen in Aktiengesellschaften über.

Boris Jefimowitsch Nemzow zur Seite standen der Amerikaner Robert Gale (International Finance Cooperation, IFC) und der Ökonom Grigori Jawlinski.

Location of the Shtokman gas field

Location of the Shtokman gas field (Photo credit: Wikipedia)

Seine Amtsdauer war gekennzeichnet von einem signifikanten Wirtschaftswachstum. Boris Jefimowitsch Nemzow versuchte Monopole zu zerschlagen, den wirtschaftlichen Wettbewerb anzuregen und einen neuen Mittelstand zu schaffen. Nemzows Reformen wurden von der britischen Premierministerin Margaret Thatcher gelobt, die Nischni Nowgorod 1993 einen Besuch abstattete.

Der russische Ministerpräsident Tschernomyrdin hatte Nischni Nowgorod als Modell für ganz Rußland anerkannt.

English: Gazprom Headquarters in Moscow, Russi...

English: Gazprom Headquarters in Moscow, Russia Русский: Головной офис Газпрома (Photo credit: Wikipedia)

Im Dezember 1993 wurde Boris Jefimowitsch Nemzow in den Föderationsrat, das Oberhaus des russischen Parlaments, gewählt. Bei seiner Wahl wurde Boris Jefimowitsch Nemzow von den Parteien „Russlands Wahl“ und Jabloko unterstützt, den damals wichtigsten liberalen Parteien des Landes.

Im Dezember 1995 wurde Boris Jefimowitsch Nemzow in freien Wahlen im Amt des Gouverneurs der Provinz Nischni Nowgorod bestätigt.

Im Januar 1996 führten lokale Zeitungen in der Provinz Nischni Nowgorod Unterschriftensammlungen gegen den ersten Tschetschenienkrieg durch. Boris Jefimowitsch Nemzow, der die Aktion unterstützte und selbst unterschrieb, überreichte dem überraschten Jelzin eine Liste mit mehr als einer Million Unterschriften, die innerhalb von drei Wochen gesammelt wurden.

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English: en:Boris Nemtsov Русский: Борис Немцов на московской конференции движения «Солидарность» (Photo credit: Wikipedia)

Im März 1997 verfügte Jelzin wegen stagnierender Reformen eine Regierungsumbildung und ernannte den 37jährigen Boris Jefimowitsch Nemzow wie auch Anatoli Tschubais zum Ersten Vize-Ministerpräisdenten der Russischen Föderation. Bevor Boris Jefimowitsch Nemzow nach Moskau ging, berief er Kirijenko zum Direktor des Verwaltungskonzerns Norsi-Oil in Nischni Nowgorod. Hauptaufgabenbereich Nemzows waren nun die Sozial- und Wohnungspolitik, sowie die Reform des Energiesektors mit der Umstrukturierung von Monopolen bei Gas-, Strom- und Eisenbahnunternehmen.

Boris Jefimowitsch Nemzow erbat sich von Jelzin für seine Reformen zwei Jahre Zeit. Er sagte bei seinem Amtsantritt, er werde „nicht lügen, nicht stehlen, und sich nicht bestechen lassen.“ Im Gegensatz zu den wirtschaftsliberalen Anatoli Tschubais und Jegor Gaidar galt Boris Jefimowitsch Nemzow als Praktiker.

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English: en:Boris Nemtsov Русский: Борис Немцов на московской конференции движения «Солидарность» (Photo credit: Wikipedia)

Boris Jefimowitsch Nemzow sah sich selbst als „Liberalen in der Wirtschaft und Anhänger eines starken Staates in der Politik“. Im April 1997 gab Boris Jefimowitsch Nemzow im Streit mit dem Monopolkonzern Gazprom bekannt, daß Gazprom dem Staat 14,8 Billionen Rubel (damals ca. 5 Milliarden Mark) Steuern schulde, womit der Staat die ausstehenden Gehälter von Ärzten, Lehrern und Kindergärtner auszahlen könnte. Andererseits schuldeten Betriebe, Behörden und private Haushalte Gazprom ca. 20 Milliarden Mark. Gazprom (ehem. Ministerium für Erdgas) hatte sich nach der Privatisierung von 60 % der Anteile zunehmend der staatlichen Kontrolle entzogen, wovon hauptsächlich die Manager kräftig profitierten. Nemzow schuf eine zehnköpfige Regierungskommission, die unter seiner Leitung den Konzern kontrollieren sollte.

Boris Jefimowitsch Nemzow war zu dieser Zeit in der Öffentlichkeit sehr populär, und schien der wichtigste Kandidat für die Wahl zum russischen Präsidenten 2000 zu sein.

Im Sommer 1997, erreichte er in Meinungsumfragen 50 % der Stimmen.

Wolf Biermann: "Anmerkung, paar Tage nach...

Wolf Biermann: „Anmerkung, paar Tage nach dem Putsch“ / „Annotations, few days after the putsch“ (Photo credit: pittigliani2005)

Auf Boris Jefimowitsch Nemzows populistischen Vorschlag hin erließ Jelzin am 1. April einen Ukas, nachdem für russische Staatsbedienstete keine ausländischen, sondern nur noch heimische Wagen des Automobilherstellers GAS (Automarke Wolga) aus Nischni Nowgorod gekauft werden dürfen. In Boris Jefimowitsch Nemzows Beisein wurden ausländische Autos aus russischem Staatsbesitz öffentlichkeitswirksam versteigert.

Am 25. April ernannte Jelzin den Boris Jefimowitsch Nemzow zusätzlich zum Treibstoff- und Energieminister. Im Streit mit dem Parlament im November des gleichen Jahres verfügte Jelzin, daß ein Erster Vizeministerpräsident nicht gleichzeitig einen Ministerposten innehaben darf. Nach einer Regierungsumbildung wurde Boris Jefimowitsch Nemzow von Sergei Kirijenko als Energieminister abgelöst, behielt aber das Amt des Ersten stellvertretenden Regierungschefs. Bereits im April 1998 ernannte Jelzin Kirijenko zum neuen Ministerpräsidenten. Boris Jefimowitsch Nemzow wurde erneut Vize-Ministerpräsident, jedoch mit erweiterten Befugnissen.

English: Gazprom Germania Headquarters

English: Gazprom Germania Headquarters (Photo credit: Wikipedia)

Am 17. Juli 1998 vertrat Boris Jefimowitsch Nemzow bei der Beisetzung der Gebeine des letzten russischen Zaren Nikolaus II. und dessen Familie in Sankt Petersburg die russische Regierung. Boris Jefimowitsch Nemzow war Leiter einer Regierungskommission, die von Jelzin eingesetzt, die Echtheit der Gebeine geprüft hatte, die 1991 in Jekaterinburg gefunden wurden.

Während der Rußlandkrise Mitte 1998 erlitt seine politische Karriere einen Rückschlag. Die russische Börse erlebte einen Crash worauf eine ökonomische Krise in Rußland folgte. Boris Jefimowitsch Nemzow war das einzige Mitglied des Kabinetts, das freiwillig seinen Rücktritt anbot, der von Jelzin am 28. August 1998 angenommen wurde. Nemzow und auch Tschubais wurden auf Druck des Parlaments entlassen.

Schnaps macht standhaft.

Schnaps macht standhaft. (Photo credit: Zeitfixierer)

Im Januar 1999 ließ Boris Jefimowitsch Nemzow die Bewegung „Junges Rußland“ beim russischen Justizministerium registrieren. Gemeinsam mit der Bewegung „Neue Kraft“ des ehemaligen Ministerpräsidenten Kirijenko und weiteren Reformkräften plante Boris Jefimowitsch Nemzow die Gründung der Koalition „Die rechte Sache“.

Im August vor der Wahl kündigten Boris Jefimowitsch Nemzow, Kirijenko und Irina Chakamada die Bildung der Union der Rechten Kräfte einer neuen liberal-demokratischen Koalition an. Bei den russischen Parlamentswahlen im Dezember 1999 erreichte die Partei trotz der Rolle Kirijenkos und Nemzows bei der Rußlandkrise mit fast sechs Millionen Wählern 8,6 % der Stimmen. Boris Jefimowitsch Nemzow errang gegen einen ehemaligen Vorsitzenden der Autowerke GAS ein Direktmandat in seiner Heimatstadt Nischni Nowgorod. Nemzow wurde im Februar einer der stellvertretenden Sprecher der Staatsduma. Im Mai 2000, nach dem Rücktritt des vorherigen Parteivorsitzenden Sergei Kirijenko, wurde Boris Jefimowitsch Nemzow zum Vorsitzenden und Fraktionschef der Partei in der Duma gewählt. Im Mai 2001 wurde Boris Jefimowitsch Nemzow als Parteivorsitzender mit einer Mehrheit von 70 % der Delegiertenstimmen bestätigt.

FRANKFURT AM MAIN. With former Chancellor of t...

FRANKFURT AM MAIN. With former Chancellor of the Federal Republic of Germany Helmut Kohl. Boris Yeltsin was in Germany because the German edition of his book \’The Presidential Marathon\‘ was launched at the 52nd International Book Fair. (Photo credit: Wikipedia)

Im Juli 2000 organisierte Boris Jefimowitsch Nemzow ein Treffen von 21 führenden russischen Oligarchen mit dem neuen Präsidenten Putin, bei denen Putin die Wirtschaftsvertreter vor einer Einmischung in die Politik warnte.

Nachdem der russische Präsident Putin beim Untergang des U-Boots K-141 Kursk Mitte 2000 eine zweitägige Informationssperre verhängte, was internationale Hilfe verzögerte, und er nicht von seinem Urlaubsort Sotschi zum Unglücksort, sondern zu einer Konferenz auf die Krim reiste, warf ihm die Presse Teilnahmslosigkeit und fehlendes Krisemmanagement vor. Boris Jefimowitsch Nemzow sagte in einer Presseerklärung seiner Partei: „Das Verhalten des Präsidenten ist unmoralisch“, der Oberbefehlshaber der Streitkräfte habe kein Recht auf Urlaub „während seine Untergeben dieses Drama erleben“.

Moskau (Dschinghis Khan song)

Moskau (Dschinghis Khan song) (Photo credit: Wikipedia)

Zwischen 2000 und 2003 geriet Boris Jefimowitsch Nemzow in eine politisch schwierige Position. Während Boris Jefimowitsch Nemzow einerseits vehement gegen die Politik des Präsidenten Wladimir Putin opponierte, demokratische und bürgerliche Rechte in Russland zu beschneiden, mußte er gegenüber dem mächtigen Mit-Vorsitzenden der Union der Rechten Kräfte und Chef des staatlichen Stromlieferanten EES Rossii Anatoli Tschubais, der eine versöhnlichere Linie gegenüber dem Kreml vertrat, Kompromissbereitschaft zeigen. Das Profil der Partei erschien durch den Konflikt zunehmend verworren, was viele Wähler von der Partei entfremdete. Der bekannte Wirtschaftoligarch Tschubais war aus der Jelzinära zudem als gesellschaftlich verhasster Privatisierer in Erinnerung geblieben.

Abram Jefimowitsch Archipow 004

Abram Jefimowitsch Archipow 004 (Photo credit: Wikipedia)

Bei den russischen Parlamentswahlen 2003, errang die Partei, deren Liste von Boris Jefimowitsch Nemzow und Tschubais angeführt wurde, mit 2,4 Millionen Wählern 4 % der Stimmen. Sie verpaßte knapp, wie auch die liberale Partei Jabloko, die 5-Prozent-Hürde und somit den Einzug in die Duma. Die offiziellen Wahlergebnisse wurden jedoch nach Wählerumfragen angezweifelt, alternative Auszählungen ergaben mehr als 5 % der Stimmen für die Union der rechten Kräfte, was den Einzug in Fraktionsstärke ins Parlament bedeutet hätte.

Boris Jefimowitsch Nemzow sagte:

„Die Parlamentsmehrheit gehört nun denen, die für den Polizeistaat stehen, für das Einschränken bürgerlicher Freiheiten, für das Ende der unabhängigen Justiz“ und weiter „Ich will nicht jammern. Wir wussten, dass es in der gelenkten Demokratie sehr hart ist, gegen die autoritären Tendenzen zu kämpfen. Man verkauft den russischen Bürger für dumm“. Im Dezember 2003 traten die vier Vorsitzenden Chakamada, Tschubajs, Nemzow und Gaidar vom Parteivorsitz zurück und übernahmen die Verantwortung für die Niederlage.

Bei den russischen Präsidentschaftswahlen 2004 stellte die Partei keinen Kandidaten, da gegen den Amtsinhaber Putin keine faire Chance bestanden habe, und da eine Spaltung der Partei in Gegner Putins (Boris Jefimowitsch Nemzow) und Anhänger (Tschubais) verhindert werden sollte. Die Mitvorsitzende Irina Chakamada trat als einzige Vertreterin der Liberalen, jedoch ohne offizielle Unterstützung der Partei an. Boris Jefimowitsch Nemzow unterstützte die Kandidatur und rief seine Parteifreunde auf Chakamada zu wählen. Die Kandidatur Chakamadas wurde auch kritisiert, da die Wahl Putins durch Gegenkandidaten „legitimiert“ werde.

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English: Map of the major existing and proposed russian natural gas transportation pipelines to europe. (Photo credit: Wikipedia)

Im Januar 2004 veröffentlichte Boris Jefimowitsch Nemzow, gemeinsam mit seinem langjährigen Berater und Parteifreund Wladimir Kara-Mursa, in der Zeitung Nesawissimaja gaseta einen Artikel mit dem Titel „Über die Gefahr des Putinismus“, in dem er vor den Gefahren einer drohenden Diktatur Putins warnte. Im selben Monat war Boris Jefimowitsch Nemzow Mitbegründer des Komitees für freie Wahlen im Jahr 2008 (Komitee 2008), einer Vereinigung russischer Oppositioneller, die auch Persönlichkeiten wie Garri Kasparow, Wladimir Bukowski und weitere prominente Liberale umfaßte. Laut Kasparow sollte das Komitee nicht als Partei in Erscheinung treten.

Boris Jefimowitsch Nemzow unterstützte aktiv die Orange Revolution im November/Dezember 2004 in der Ukraine und wurde nach deren Sieg zum Wirtschaftsberater des ukrainischen Präsidenten Wiktor Juschtschenko ernannt.

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40px|border|Flag Deutsch: ehemaliges Kaufhaus in Wahlen Français : Épicerie de Wahlen (Photo credit: Wikipedia)

Bei den russischen Präsidentschaftswahlen 2008 nominierte die Union der Rechten Kräfte Nemzow selbst als Präsidentschaftskandidaten. Nach einiger Zeit zog Boris Jefimowitsch Nemzow jedoch seine Kandidatur zurück. Boris Jefimowitsch Nemzow bezeichnete die Wahlen als „Farce“ und forderte die anderen beiden oppositionellen Kandidaten, Michail Kassjanow und Gennadi Sjuganow auf, seinem Beispiel zu folgen.

Einige Wochen nach dem Rücktritt von der Präsidentschaftskandidatur gab Nemzow überraschend seinen Austritt aus der Union der Rechten Kräfte bekannt. Gründe für diesen Schritt gab Boris Jefimowitsch Nemzow nicht an.

Am 10. März 2010 unterzeichnete Boris Jefimowitsch Nemzow ein Manifest der russischen Opposition mit dem Titel Putin muss gehen. Zusammen mit Wladimir Milow veröffentlichte er mehrere Oppositionspapiere, einschließlich „Putin. Ergebnisse. Zehn Jahre“.

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40px|border|Flag Deutsch: Wahlen Français : Vue de Wahlen (Photo credit: Wikipedia)

Boris Jefimowitsch Nemzow ist einer der Führer der Solidarnost-Bewegung, die ein breites linksliberales und sozialdemokratisches bis rechtsliberales Bündnis von Oppositionellen darstellt. Zu Solidarnost zählen unter anderem Garri Kasparow, Ilja Jaschin, Roman Dobrochotow und Lew Ponomarjow.

Boris Jefimowitsch Nemzow ist aktuell, als Vertreter für Solidarnost, Mitgründer und -vorsitzender der sich seit November 2010 im Aufbau befindenden Partei der Volksfreiheit. Diese Partei dient als ein Sammelbecken vier unterschiedlicher oppositioneller Bewegungen (unter anderem Solidarnost) und soll nach ihrer Registrierung an den Dumawahlen 2011 teilnehmen.

Boris Jefimowitsch Nemzow hat drei Kinder, spricht fließend Englisch. Von der russischen Presse wurde er wegen seiner schwarzen Locken und dunklen Augen oft als „russischer Belmondo“ bezeichnet.

Werke

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40px|border|Flag Deutsch: Schulhaus in Wahlen Français : École de Wahlen (Photo credit: Wikipedia)

Boris Nemzow: Aus der Provinz in den Kreml, 1. Aufl., Harnisch, Nürnberg 1997, Aus dem Russ. übers., ISBN 3-9804167-8-X, Rezension
Boris Nemzow, Wladimir Kara-Murza, Über die Gefahr des Putinismus, Brief an die Unterstützer Präsident Putins (Об угрозе путинизма, Письмо сторонникам президента Путина), Nesawissimaja Gaseta (Независимая газета), 21. Januar 2004, Onlinetext (russ.)
Boris Nemzow: Die Beichte eines Rebellen (Борис Немцов, Исповедь бунтаря), Moskau 2007, ISBN 978-5-91114-004-5 (russ.)

Literatur

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40px|border|Flag Deutsch: Wahlen Français : Maison à Wahlen (Photo credit: Wikipedia)

Werner Gumpel: Die Russen lieben die Reichen nicht, Zeit-Fragen Nr. 5 vom 9. Februar 2004

Einzelnachweise

http://www.aktuell.ru/rupol0023/morenews.php?iditem=61 Russland Aktuell (www.aktuell.ru)
↑ „Nemzow tritt aus der Partei SPS aus“; Russland-Aktuell (vom 12. Februar 2008)
↑ „Russische Politiker rechnen mit Putin ab“. (Welt. 18. Juni 2010)
Weblinks [Bearbeiten]
Commons: Boris Nemzow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
http://www.nemtsov.ru (russ.)
Tabellarische Biografie Nemzows, Union rechter Kräfte (russ.)
http://www.komitet2008.ru (engl.)

Ronald Reagan's Cabinet and Margaret Thatcher'...

Ronald Reagan’s Cabinet and Margaret Thatcher’s Ministry meet in the White House Cabinet Room. A large jar of jelly beans sits prominently on the cabinet room table during Reagan’s presidency. (Photo credit: Wikipedia)

Kategorien: Politiker (Russische Föderation)
Mitglied der Union der rechten Kräfte
Oberhaupt eines Föderationssubjekts (Russland)
Oblast Nischni Nowgorod
Geboren 1959
Mann

Boris Efimovich Nemtsov (Russian: Борис Ефимович Немцóв; born 9 October 1959) is a Russian politician who was Deputy Prime Minister of Russia from 1997 to 1998. He was a co-founder of the Russian political party Union of Rightist Forces and is an outspoken critic of Vladimir Putin.

Since 2012 Boris Nemtsov is a co-chair of registered political party «Republican Party of Russia – People’s Freedom Party» («RPR-PARNAS»).

Boris Nemtsov was born on 9 October 1959 in Sochi to ethnically Jewish parents, Efim Davidovich Nemtsov and Dina Yakovlevna Eidman.[1] In his autobiography, Nemtsov recounts that his Russian Orthodox grandmother had him baptized as an infant,[2] something Nemtsov, now a practicing Orthodox Christian, found out many years later.[3] From 1976 to 1981 he studied physics at Gorky State University, and in 1985 received a Ph. D. in Physics and Mathematics, defending his dissertation at the age of 25. Until 1990 Boris Nemtsov worked as a senior scientist at the Gorky Radio-Physics Research Institute (Горьковский научно-иссследовательский радиофизический институт, НИРФИ).

In 1986, in the wake of the Chernobyl disaster, Nemtsov organized a protest movement in his hometown, which effectively prevented the construction of a new nuclear power plant in the region.

In 1989, Nemtsov decided to run for the Soviet Congress of People’s Deputies. He ran on a platform of reform, which for the time was quite radical; promoting ideas such as multi-party democracy and private enterprise.[4] He was unsuccessful in this election, but returned to run for the Supreme Soviet of the Russian Republic representing Gorky (later renamed Nizhny Novgorod) in 1990. This time around Nemtsov defeated the twelve other candidates in the election, most of whom were members of the Communist Party of the Soviet Union nomenklatura (Chinayeva 1996, 36). In Parliament he joined the „Reform Coalition“ and „Centre-Left“ political groups.[4]

In the Russian parliament, Nemtsov was on the legislative committee,[4] working on agricultural reform and the liberalization of foreign trade. It was in this position that Nemtsov came to meet Boris Yeltsin, who was impressed with the young man’s work (Chinayeva 1996, 36). During the 1991 attack on the government by those opposed to Yeltsin, Nemtsov was a vehement supporter of the president, and stood by him during the entire clash. After the events of October 1991, Nemtsov’s loyalty was rewarded with the position of presidential representative in his home region of Nizhny Novgorod (Chinayeva 1996, 36).

In November 1991 Nemtsov was appointed Governor of the Nizhny Novgorod region. He was re-elected in that position by popular vote in December 1995. His tenure was marked by the implementation of a wide-ranging, chaotic free market reform programme which earned the nickname „Laboratory of Reform“ for Nihzhny Novgorod and resulted in significant economic growth for the region. Nemtsov’s reforms won praise from former British Prime Minister Margaret Thatcher, who visited Nizhny Novgorod in 1993 (Chinayeva 1996, 37).

In December 1993 Nemtsov was elected to the Federation Council, the upper house of the Russian Parliament. During the election campaign he was backed by „Russia’s Choice“ and „Yabloko“, which were then the principal liberal parties in the country.

In March 1997 Nemtsov was appointed First Deputy Prime Minister of the Russian Federation, with special responsibility for reform of the energy sector. He was widely popular with the public and appeared to be the lead candidate to become President of Russia in 2000. In the summer of 1997, opinion polls gave Nemtsov over 50% support as a potential presidential candidate. His political career, however, suffered a blow in August 1998 following the crash of the Russian stock-market and the ensuing economic crisis. As a part of Chubais‘ economic team, Nemtsov was forced to resign his position of Deputy Prime Minister (Yeltsin 2000, 99). After the dismissal of Prime Minister Chernomyrdin in 1998, Nemtsov was reappointed by Yeltsin to his post of Deputy Prime Minister, but again resigned shortly after when Yeltsin dissolved the government (Radio Free Europe.org).

In August 1999 Nemtsov became one of the co-founders of the Union of Rightist Forces, a new liberal-democratic coalition which received nearly 6 million votes, or 8.6%, in the parliamentary elections in December 1999. Nemtsov himself was elected to the State Duma, or lower house of Parliament, and consequently became its Deputy Speaker in February 2000. In May 2000, after the resignation of previous party leader Sergei Kiriyenko, Nemtsov was elected leader of the Union of Rightist Forces and its parliamentary group in the State Duma. His position as party leader was confirmed at the Union of Rightist Forces congress in May 2001, where he was backed by over 70% of delegates[citation needed]. In 2002 he took part in the negotiations with the hostage-takers during the Moscow theater hostage crisis.

Between 2000 and 2003 Nemtsov was in a difficult political position. While he vehemently opposed what he believed to be President Vladimir Putin’s policies of rolling back democracy and civic freedoms in Russia, he had to collaborate with the powerful co-chairman of the Union of Rightist Forces, Anatoly Chubais, who favoured a more conciliatory line towards the Kremlin. As a consequence, the Union of Rightist Forces’s message appeared muddled and confused, thus alienating many liberal voters. In the parliamentary elections of December 2003 the Union of Rightist Forces, whose list was headed by both Nemtsov and Chubais, received just 2.4 million votes, or 4% of the total, thus falling short of the 5% threshold necessary to enter Parliament and losing all of its seats in the State Duma[citation needed].

Official results of the election were put in doubt by exit polls and the alternative vote-count conducted by independent election observers, which showed the Union of Rightist Forces at over 5% of the national vote and thus eligible for parliamentary seats[citation needed]. Despite this, in January 2004 Boris Nemtsov formally resigned from the party leadership, accepting his responsibility for the election defeat.
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Later career

In January 2004 Boris Nemtsov co-authored (with his longtime advisor and party colleague Vladimir V. Kara-Murza) an article entitled „Appeal to the Putinist Majority“, warning of the dangers of the impending Putin dictatorship, which appeared in „Nezavisimaya Gazeta“ newspaper. In that same month Nemtsov co-founded the „Committee 2008“, an umbrella group of the Russian opposition which also included Garry Kasparov, Vladimir Bukovsky and other prominent liberals[citation needed].

In February 2004, Nemtsov was appointed as a director of the Neftyanoi Bank, and Chairman of Neftyanoi Concern, the bank’s parent company (Nicholson, 9 December 2005). In December 2005, however, prosecutors announced that the bank would be subject to an investigation following allegations of money laundering and fraud. Nemtsov subsequently stepped down from both his positions in the company citing that he wanted to minimize the political fallout that may ensue because of his continuing involvement in Russian politics. Nemtsov also alleged that his bank might have been targeted because of his friendship and support of former Prime Minister Mikhail Kasyanov who had stated his intention to run for president in 2008 (Pronina, 20 December 2005).

During the 2004 Ukrainian presidential elections, Nemtsov came out as a strong supporter of the eventual winner Viktor Yushchenko, while the Russian government backed his opponent. Shortly after the Orange Revolution, as the elections and series of protests in Ukraine came to be called, Yushchenko appointed Nemtsov as an economic advisor (Dow Jones International News, 14 February 2005). Nemtsov’s main goal would be to improve business ties between Ukraine and Russia, which had been damaged after the Putin government strongly supported Yushchenko’s opponent in the presidential election. Nevertheless, Yushchenko’s selection of Nemtsov was controversial in Russia and Ukraine because he was considered one of the few[citation needed] remaining vocal critics of President Putin (Dow Jones International News, 3 June 2005). The relationship between Nemtsov and the Ukrainian government became unstable in mid- 2005, when a group of ultra nationalist legislators called for Yushchenko to fire his Russian advisor after accusations that Nemtsov had criticized Ukrainian cabinet decisions (Dow Jones International News, 3 June 2005). Nemtsov remained as an economic advisor to Yushchenko, despite the criticism, until October 2006, when the office of the Ukrainian president announced that Nemtsov had been “relieved of his duties as a free lance presidential adviser.” (RIAN- Events in Russia, 9 October 2006).

On 26 December 2007, Nemtsov withdrew his candidacy for the 2008 presidential election, saying that he did not want to draw votes away from the other candidate of the „democratic opposition“, Mikhail Kasyanov.[5]

Nemtsov co-founded with Gary Kasparov the political opposition movement Solidarnost (Solidarity) on 13 December 2008.[6] The organisation apparently hopes to unite the various opposition forces in Russia. Nemtsov announced at a Solidarnost meeting on 12 March 2009, that he would stand for mayor of Sochi in the city’s 26 April election.[7] Nemtsov, a Sochi native, has criticised plans to hold the 2014 Winter Olympics in the town, a position he considers led to an alleged attack on him by Nashi members using ammonium chloride on 23 March 2009.[8] On 27 April 2009 it was announced that the acting Sochi mayor and United Russia candidate Anatoly Pakhomov had won the election with 77% of the vote.[9] Boris Nemtsov, who came second with around 14% of the vote, contested the fairness of the election, alleging that he was denied media access and that government workers had been pressured to vote for Pakhomov.

Nemtsov is among the 34 first signatories of the online anti-Putin manifesto „Putin must go“, published on 10 March 2010.

In September 2010 Boris Nemtsov together with Vladimir Ryzhkov, Mikhail Kasyanov and Vladimir Milov formed the coalition “For Russia without Lawlessness and Corruption”, which in December was transformed into the People’s Freedom Party.[10] In May 2011 the party submitted an application for registration to the Ministry of Justice, but one month later registration was denied. The party is examining various forms of boycott of the parliamentary elections of December 2011. It is also going to elect an alternative candidate for the presidential elections of March 2012.

On 16 December 2010 Vladimir Putin said in a live television broadcast that, during the 1990s, Nemtsov, Milov and Ryzhkov „dragged a lot of billions along with Berezovsky and those who are now in prison… They have been pulled away from the manger, they had been spending heavily, and now they want to go back and fill their pockets“.[11] In January 2011 Boris Nemtsov, Vladimir Milov and Vladimir Ryzhkov brought the case of Putin’s statement before the Moscow City Court, but next month their suit was dismissed. According to the judge Tatiana Adamova, the names of Nemtsov, Milov and Ryzhkov were used by Putin merely as common names to refer to a certain class of politicians.[12]
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Arrests and imprisonment

On 25 November 2007, Nemtsov was arrested by police during an unauthorized protest against President Putin, he told the press.[13] Nemtsov was released later that day.

On 31 December 2010, Nemtsov was arrested with other opposition leaders during a rally against government restrictions on public protests. He was sentenced to 15 days in jail on 2 January 2011.[14] The arrests were condemned by US Senators John McCain and Joe Lieberman,[15] and by Amnesty International who described him as a prisoner of conscience.[16] The Economist called his arrest „a new low“ in the governance of Russia.[17] Boris Nemtsov filled a complaint to the European Court of Human Rights, who according to his lawyer, immediately accepted Nemtsov’s complaint and agreed to treat the case among its new urgent procedure.[18]

On 6 December 2011 Nemtsov was once again arrested, with at least a hundred of others demonstrators, during the December 6 protests in Moscow.[19]
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Family life

Boris Nemtsov is married[20] and has four children.
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Political views

From the time of his dismissal from the government, Nemtsov became an important actor in the political discourse and eventually in the opposition to the Russian government as led by Vladimir Putin. Nemtsov’s specific political beliefs have caused some to characterize him as a „new liberal“ (Shlapentokh 1999, 1169). The „new liberals“ can be differentiated from the so-called „old liberals“ in Russia by their more hostile attitude towards the West. This group of political actors in Russia, of which Nemtsov was the main spokesperson, is characterized by „people’s capitalism“, a term coined by Boris Nemtsov himself. People’s capitalism still accepts the market and private property as the pillars of a new Russian society, but also „rejects belief that market forces are the only effective regulator of all spheres of economic and social life“ (1998, 203).

Nemtsov further expanded on his political ideas in a 2000 article published by the Harvard International Review. In this work, Nemtsov outlined his prediction of the future of Russian society and government, arguing that it will likely take the “moderately optimistic” path, characterized by conservatism and moderately reactionary shifts, where some political freedoms may be restricted, but not a whole scale reversion to Soviet style government, which he sees as the pessimistic path. Nemtsov warned however, that this path would likely lead to economic stagnation (2000, 17). Nemtsov also took issue with the power and autonomy enjoyed by many of the governors of the Republics, equating them to “feudal princes” and suggested a return to a structure that makes these leaders subject to federal control (2000, 21).

Categories: 1959 births
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Republican Party of Russia – People’s Freedom Party politicians
Distribution of the report Putin. Corruption

Since 2008 Boris Nemtsov and Vladimir Milov have published several reports criticising Putin’s regime and proposing alternative ways of development for the country:
Putin. Results – February 2008
Putin and Gazprom – September 2008
Putin and the Crisis – February 2009
Sochi and the Olympics – April 2009
Luzhkov. Results – September 2009 (first edition)
Putin. Results. 10 years – June 2010. Translated into English as Putin: What 10 Years of Putin Have Brought. This is a revised edition of the report Putin. Results of 2008. This report has been published in one million of copies.
Putin. Corruption – March 2011. Written by co-chairmen of the People’s Freedom Party Boris Nemtsov, Vladimir Milov, Vladimir Ryzhkov and the Solidarity movement spokesman Olga Shorina. The priting of report is funded with donations. So far, funds have been collected for 440,000 copies.

The last two of these reports are currently distributed by activists of the Solidarity and the People’s Freedom Party.
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References
^ Krichevsky, Lev (2005-05-20). „Russian Jewish Elites and Anti-Semitism“. AJC.
^ Nemtsov, Boris. The Provinicial Man, 1997
^ Allensworth, Wayne. The Russian Question, p.289. Rowman & Littlefield, 1998, ISBN 0-8476-9003-2.
^ a b c d e „Profile of Boris Nemtsov: Russia’s newest first deputy premier“. Jamestown Foundation Prism. 18 April 1997.
^ „Nemtsov no longer presidential candidate“, Pravda.ru, 26 December 2007.
^ „Russian Opposition Founds New Movement“. Rferl.org. 2008-12-14. Retrieved 2011-12-06.
^ „Nemtsov To Run For Mayor Of Sochi“. Rferl.org. 2009-03-13. Retrieved 2011-12-06.
^ „Kremlin critic in ammonia attack“. BBC News. 2009-03-23. Retrieved 2010-04-26.
^ Unknown (2009-04-27). „Pro-Putin mayor elected in Sochi“. BBC News. Retrieved 2009-04-27.
^ „Kremlin foes create new opposition party | Russia | RIA Novosti“. En.rian.ru. 2010-12-13. Retrieved 2011-12-06.
^ Путин призвал не допустить во власть тех, кто „поураганил“ в 90-е годы. РИА Новости. 16/12/2010
^ Борис Немцов стал именем нарицательным. „Kommersant“, 24.02.2011
^ „Nemtsov shortly detained by police.“. Twitter BreakingNewsOn. 25 November 2007.
^ Michael Schwirtz (2011-01-03). „Arrests in Russia Signal Divisions Over Dissent“. The New York Times. Retrieved 2011-01-07.
^ Ellen Barry (2011-01-06). „Russians React Badly to U.S. Criticism on Protests“. The New York Times. Retrieved 2011-01-07.
^ „19 held at Moscow protests of opposition jailing“. Associated Press. 2011-01-05. Retrieved 2011-01-07.
^ „Frozen out“. The Economist. 2011-01-06. Retrieved 2011-01-07.
^ Rainovotsi.
^ Daniel Sandford (6 December 2011). „BBC News – Russia election: Protesters defy rally ban in Moscow“. Bbc.co.uk. Retrieved 2011-12-06.
^ WindowonEurasia: Window on Eurasia: Russia’s Islamic Leaders Back Putin, But Some Muslims Tear Down His Posters
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Further reading
Chinayeva, Elena. 1996. “Boris Nemtsov, A Rising Star of the Russian Provinces.” Transitions 2 (No. 4): 36-38.
Dow Jones International News. 2005. “Ukraine President Appoints Former Liberal Russian Lawmaker.” 14 February 2005, (Accessed via Factiva, 26 October 2006) http://global.factiva.com/.
Dow Jones International News. 2005. “Ukraine Lawmakers Urge Yushchenko To Sack Russian Adviser.” 3 June 2005, (Accessed via Factiva, 26 October 2006) http://global.factiva.com/.
Nicholson, Alex. “Prosecutors: money laundering found at Russian bank headed by frmer government minister.” Associated Press Newswires, 9 December 2005, (Accessed via Factiva, 26 October 2006) http://global.factiva.com/.
Nemtsov, Boris. 2000. “Reform for Russia: Forging a New Domestic Policy.” Harvard International Review 22 (No. 2): 16-21.
Pronina, Lyuba. “Nemtsov resigns from bank post.” Moscow Times, 20 December 2005, (Accessed via ISI Emerging Markets 28 October 2006) http://site.securities.com/.
RIAN – Events in Russia. 2006. “Ukraine President Dismisses Boris Nemtsov from Adviser Post.” 9 October 2006. (Accessed via ISI Emerging Markets 28 October 2006) http://site.securities.com/.
Shlapentokh, Vladimir. 1999. “Social Inequality in Post Communist Russia: The Attitudes of the Political Elite and the Masses (1991-1998).” Europe-Asian Studies 151 (No. 7): 1167-1181.
Yeltsin, Boris N. 2000. Midnight Diaries. Translated by Catherine A. Fitzpatrick. New York: Public Affairs
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External links
Official site (in Russian)
Nemtsov’s page on the Solidarity website (in Russian)
Nemtsov’s blog i LiveJournal (in Russian)
Reports on Putin (in Russian)
Interview with Boris Nemtsov on BBC’s HARDtalk (Air date 7 February 2011)

Ein Gedanke zu “Boris Jefimowitsch Nemzow – Boris Efimovich Nemtsov

Lesen Sie KARL MARX - Zur Judenfrage... und Sie werden staunen, was ein Jude über die Juden so schreibt...

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