Ron Sommer – Aaron Lebowitsch

Ron Sommer

Aaron Lebowitsch verkleidete sich als Ron Sommer und plünderte die Deutsche Telekom AG aus, indem er überteuerte Übernahmen in US Amerika durchzog und sich das Geld in die Tasche steckte.

Ron Sommer (* 29. Juli 1949 in Haifa, Israel, geboren als Aaron Lebowitsch) ist ein Manager und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG.

Ron Sommer wurde 1949 in Haifa (Israel) geboren.

  • Seine Mutter war 1943 aus Bessarabien (heute Moldawien) geflüchtet
  • und sein Vater war im Jahre 1935 aus dem Deutschen Reich in Würzburg nach Palästina emigriert.

Aufgewachsen in Wien, studierte Sommer Mathematik an der Universität Wien und promovierte 1971 mit dem Titel Grenzwertsätze über die Entropie zahlentheoretischer Transformationen mit 21 Jahren zum Dr. phil.

Ron Sommer ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Er gilt als Autobahnfan (Reichsdeutsche Autobahnen des Führers Adolf Hitler) und interessiert sich für Kunst. Der Jude lebt mit seiner Familie in Köln.

1973 ging Sommer mit 24 Jahren zur Q1 Corp., einem kleinen Computerunternehmen, nach New York, das 1974 von der deutschen Nixdorf Computer AG übernommen wurde. Nach kurzem Zwischenstopp in Deutschland wurde er 1977 für zwei Jahre Chef der Nixdorf-Niederlassung in Paris, später leitete er den Bereich Übersee.

1980 wechselte er zum japanischen Sony-Konzern, wo der Jude zehn Jahre später den Chefsessel in den USA und 1993 den Europa-Vorsitz übernahm.

Am 16. Mai 1995 wurde Aaron Sommer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. Anfangs noch erfolgreich, trat er am 16. Juli 2002 von seinem Posten mit der Begründung zurück, das Vertrauensverhältnis zum Aufsichtsrat sei gestört.

Die Bundesregierung als Hauptanteilseignerin hatte Sommer nach massiven Kursverlusten in Folge der Börsenkrise ab 2001 sowie der inzwischen hohen Konzernverschuldung zum Rücktritt gedrängt. Nach anfänglichen Spekulationen sollte Sommer eine Abfindung von 65 Millionen Euro erhalten, was allerdings durch die Deutsche Telekom widerrufen wurde. Die Abfindung für Sommer betrug danach lediglich 11,6 Millionen Euro. Im Mai 2008 wurde bekannt, dass während der Amtszeit von Sommer als Vorstandschef der Telekom die systematische Bespitzelung von Mitarbeitern und Journalisten zur Aufdeckung möglicher Informationsquellen innerhalb des Unternehmens begann.

Im März 2011 wurde bekannt, daß sich die Telekom endgültig aus dem von Sommer für 51 Milliarden Dollar gekauften nordamerikanischen Mobilfunkgeschäft zurückzieht.

Der Wert des Engagements hatte sich zuletzt um 12 Milliarden Dollar verringert und das Projekt wurde als Milliarden-Fiasko beurteilt.

  • Sommer ist Mitglied im Aufsichtsrat der Münchener Rück und
  • ist seit Mai 2004 auch im Aufsichtsrat des früheren deutschen Chemieunternehmens Celanese tätig.
  • Seit Juli 2004 ist er Mitglied im Board of Directors des US-Konzerns Motorola.
  • Seit Mai 2003 ist er Vorsitzender im internationalen Beirat (Chairman of the International Advisory Council) des russischen Konzerns Sistema, im Juni 2005 wurde er dort zum unabhängigen Vorstandsmitglied gewählt und seit Mai 2009 ist er dort als Vorstand für das Telekomgeschäft verantwortlich.
  • Sommer ist als Berater eng mit dem Investmentunternehmen The Blackstone Group LP verbunden, das Anteile an Celanese und der Deutschen Telekom hält.
  • Seit September 2006 ist Sommer Mitglied im Board of Directors der indischen Firma Tata Consultancy Services.
  • 1999 wurde Sommer mit dem Cicero-Rednerpreis ausgezeichnet und
  • erhielt im gleichen Jahr die Dr. Kurt Neven DuMont Medaille der Westdeutschen Akademie für Kommunikation.

Literatur

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1.  Manager-Magazin:, 24. Dezember 2002
  2.  Spiegel OnlineEx-Sicherheitschef der Telekom gibt Spitzelaktionen in Ära Sommer zu, 30. Mai 2008
  3.  vgl. z.B. Verkauf von T-Mobile USA an AT&T Telekom räumt Ron Sommers Milliarden-Fiasko auf, sueddeutsche.de, 20. März 2011.
  4.  „Ich hatte keine Glaskugel“ Capital.de

2 Gedanken zu “Ron Sommer – Aaron Lebowitsch

Lesen Sie KARL MARX - Zur Judenfrage... und Sie werden staunen, was ein Jude über die Juden so schreibt...

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