Werner Michael Blumenthal

Portrait of W. Michael Blumenthal.

Der Jude als Gründungsmitglied der Trilateral Commission (Trilaterale Kommission) - Werner Michael Blumenthal

Werner Michael Blumenthal (born January 3, 1926) served as United States Secretary of the Treasury under President Jimmy Carter from 1977-1979.

Born as a Jew in Oranienburg, Brandenburg, Prussia / Preußen, German Empire (Empire allemande, Deutsches Reich) as son of textile merchant Ewald Blumenthal (he got the iron cross in World War I), Werner Michael Blumenthal fled the country with his parents in 1939 shortly before the outbreak of World War II. They went to Shanghai, and then to the United States in 1947 .

Werner Michael Blumenthal graduated from the University of California, Berkeley in 1951 with a B.S.degree in business administration from the Haas School of Business, and later received a Ph.D from Princeton University, where he was also a Professor of Economics from 1953-1956. Werner Michael Blumenthal then joined Crown Cork International Corporation, where he rose to Vice President and Director.

In the 1960s, Werner Michael Blumenthal entered politics and public service. Werner Michael Blumenthal served in the State Department from 1961 until 1967 as advisor to Presidents Kennedy and Johnson on trade. Following a ten-year career as president and then chairman of the board with Bendix International, President Jimmy Carter appointed Werner Michael Blumenthal as Secretary of the Treasury, where he served from January 23, 1977 to August 4, 1979.

Werner Michael Blumenthal returned to the business sector and joined Burroughs Corporation in 1980 as Vice Chairman, then Chairman of the Board a year later. After a merger into the Unisys Corporation in 1986, he became Chairman and CEO of Unisys, where he remained until retiring in 1990.[1]

From his former marriage, Werner Michael Blumenthal had three daughters: Ann Blumenthal, Jill Blumenthal, and Jane Blumenthal, and has many grandchildren.

Currently Werner Michael Blumenthal resides in Berlin and Princeton, New Jersey, with his wife, Barbara Blumenthal and his son Michael Blumenthal, and is director of the Jewish Museum Berlin. In 2008, he was elected as a delegate to the Democratic National Convention, pledged to back President Barack Obama.

  • Recipient of The International Center in New York’s Award of Excellence.
  • In 1999, he received the Leo Baeck Medal for his humanitarian work promoting tolerance and social justice.

Werner Michael Blumenthal (* 3. Januar 1926 in Oranienburg, Brandenburg, Preußen, bei Berlin, Deutsches Reich / Empire Allemande / German Empire) ist ein US-amerikanischer Wirtschaftsprofessor, Politiker, Manager und Autor jüdischer Herkunft.

Werner Michael Blumenthal war von 1977 bis 1979 US Finanzminister unter US-Präsident Jimmy Carter und ist seit 1997 Direktor des Jüdischen Museums Berlin.

Blumenthals Vater, der Textilkaufmann Ewald Blumenthal, wurde im Ersten Weltkrieg mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Im Laufe der Novemberpogrome 1938 wurde er für mehrere Monate in das Konzentrationslager Buchenwald überstellt.

Zunächst besuchte Werner Blumenthal die jüdische Kaliski-Waldschule in Berlin-Dahlem.

Blumenthals Familie flüchtete mit ihm im Frühjahr 1939 aus Deutschland nach Shanghai und emigrierte dann 1947 in die USA.

Werner Michael Blumenthal lernte Chinesisch, Englisch, Französisch und Spanisch.

Im Jahr 1952 wurde Werner Michael Blumenthal US-amerikanischer Staatsbürger.

Werner Michael Blumenthal graduierte 1951 mit dem Bachelor of Science in Internationaler Wirtschaft von der University of California, Berkeley. Seinen Master of Arts in Wirtschaftswissenschaften und den Master of Public Affairs erlangte er 1953 an der Princeton University. Im Jahr 1956 promovierte er zum Ph.D. in Ökonomie.

Von 1953 bis 1956 war er als Professor für Volkswirtschaftslehre tätig.

Im Anschluß wurde er Vizepräsident und schließlich Direktor der Crown Cork International Corporation.

Von 1961 bis 1967 war er Mitarbeiter des US-Außenministeriums und zugleich wirtschaftspolitischer Berater der US-Präsidenten Kennedy und Johnson.

1967 wechselte er in den Vorstand des Technologieunternehmens Bendix Corporation, dessen Vorstandsvorsitzender er war.

Im Jahre 1973 gehörte Werner Michael Blumenthal zu den Gründungsmitgliedern der Trilateralen Kommission.

Unterschrift von Blumenthal auf US-$-Banknoten

Von 1977 bis 1979 amtierte Werner Michael Blumenthal als Finanzminister im Kabinett von US-Präsident Jimmy Carter. Im Jahr 1980 wurde Werner Michael Blumenthal Vizepräsident und 1981 Vorstandsvorsitzender der Burroughs Corporation.

Werner Michael Blumenthal fusionierte 1986 die Computerfirma mit Sperry zu Unisys, dessen Vorsitzender er ebenfalls wurde.

Danach war von 1990 bis 1996 Partner der jüdischen Investmentbank Lazard Frères & Co. LLC.

1997 wurde Werner Michael Blumenthal als Gründungsdirektor des Jüdischen Museums in Berlin berufen. Das Museum baute er zum größten jüdischen Museum Europas aus.

Im Jahr 1998 veröffentlichte Werner Michael Blumenthal die Familienchronik Die unsichtbare Mauer. Die dreihundertjährige Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie.

Zu Werner Michael Blumenthals Vorfahren zählen der Hofjuwelier Jost Liebmann, die Schriftstellerin Rahel Varnhagen von Ense, der Komponist Giacomo Meyerbeer und der Literaturwissenschaftler Arthur Eloesser.

Werner Michael Blumenthal ist Mitglied

Für seine Verdienste wurden Werner Michael Blumenthal sieben Ehrendoktorwürden in den USA verliehen.

Literatur

  • „Die unsichtbare Mauer. Die dreihundertjährige Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie“, München: DTV 2004, 4. Auflage, 520 S.,ISBN 3-423-30788-9
  • Vorwort von Michael Blumenthal in: „Das jüdische Museum in Berlin. Architekt Daniel Libeskind“, von Daniel Libeskind; Fotos von Hélène Binet, Berlin: Philo & Philo Fine Arts 2000, 120 S., ca. 100 Abb. ISBN 3-86572-498-1
  • Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung des Jüdischen Museums Berlin e.V.(Hg): „Die ersten achtzig Jahre – W. Michael Blumenthal zum Geburtstag“, JOVIS Verlag Berlin 2006, ISBN 978-3-936314-63-2
  • David Dambitsch: Auf den Einzelnen kommt es an. W. Michael Blumenthal und sein Lebenswerk. Hörbuch auf 2 CD, Deutschlandfunk 2011, Label: Documents Music Alliance Membran Hamburg 2011 ASIN: B005I735NY, ISBN: 978-3-86860-088-9

115 Gedanken zu “Werner Michael Blumenthal

Lesen Sie KARL MARX - Zur Judenfrage... und Sie werden staunen, was ein Jude über die Juden so schreibt...

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