Maxim Karlovich Kantor – Макси́м Ка́рлович Ка́нтор

The new Monument to Alexander II in front of the Cathedral of Christ the Saviour in Moscow

The new Monument to Alexander II in front of the Cathedral of Christ the Saviour in Moscow.Alexander II, Zar von Russland. Denkmal in Moskau. (August, 2005) - Памятник Александру II в Москве. (август 2005 года). Надпись / Inscription ЦАРЮ-ОСВОБОДИТЕЛЮ АЛЕКСАНДРУ II ИМПЕРАТОР АЛЕКСАНДР II ОТМЕНИЛ В 1861 ГОДУ КРЕПОСТНОЕ ПРАВО В РОССИИ И ОСВОБОДИЛ МИЛЛИОНЫ КРЕСТЬЯН ОТ МНОГОВЕКОВОГО РАБСТВА ПРОВЕЛ ВОЕННУЮ И СУДЕБНУЮ РЕФОРМЫ ВВЕЛ СИСТЕМУ МЕСТНОГО САМОУПРАВЛЕНИЯ ГОРОДСКИЕ ДУМЫ И ЗЕМСКИЕ УПРАВЫ ЗАВЕРШИЛ МНОГОЛЕТНЮЮ КАВКАЗСКУЮ ВОЙНУ ОСВОБОДИЛ СЛАВЯНСКИЕ НАРОДЫ ОТ ОСМАНСКОГО ИГА ПОГИБ 1 МАРТА 1881 ГОДА В РЕЗУЛЬТАТЕ ТЕРРОРИСТИЧЕСКОГО АКТА

Maxim Karlovich Kantor –  Макси́м Ка́рлович Ка́нтор, (b. December 1957) is a Russian painter who published a controversial book called „The Drawing Textbook“ in 2006.

Born in December 1957, Moscow. He studied at the Moscow Art Polygraph Institute, graduating in 1980. In 1983 he organized the independent group of painters that was later called „Krasny Dom“ („Red House“). The group made a number of unofficial, one-day exhibitions, the most famous took place at the Institute of Philosophy, Moscow, 1984; and after that, participated in many exhibitions of the Moscow „underground“ without official permissions.

Later Kantor was invited to Germany by Henry Nannen for his first personal exhibition in Germany, and henceforth has moved between Western Europe, the United States and Moscow, including such places as Düsseldorf (1988), Frankfurt (1989), Boston (1990), Berlin (1990–92) and Hannover (1992). From 1997 he has kept permanent workshops in Moscow and London. His last novel V tou storonou establishes a parallel between the financial crisis and a malignant tumor. This book should be translated soon.

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Maxim Karlowitsch Kantor wurde am 22. Dezember 1957 in Moskau geboren. Von 1975 an studierte er dort am Polygraphischen Institut, wo er 1980 sein Studium mit Diplom abschloss. 1982 begann er, an inoffiziellen Ausstellungen teilzunehmen. 1983 gründete er eine unabhängigeKünstlergruppe, die später unter dem Namen „Krasny Dom“ („Das rote Haus“) mit Ein-Tages-Ausstellungen im Untergrund bekannt wurde. Die bedeutendste fand 1984 am Philosophischen Institut in Moskau statt. 1990 nahm er seine kunst-schriftstellerische Tätigkeit auf und veröffentlichte 1993 das Buch „Haus im Niemandsland“. Spätestens seit seiner Einzelausstellung auf der Biennale in Venedig 1997 gehört er zu den international bedeutendsten russischen Künstlern.

Maxim Kantor lebt und arbeitet in MoskauBerlin und London.

Werk

In seinen Arbeiten thematisiert Kantor Szenen aus dem russischen Alltag, in dem Trostlosigkeit und Armut herrschen. Verhärmte Menschen, Trinker, Bettler, ein zerbrochener Baum und Totschlags-Opfer stellen die Sicht des Künstlers auf ein bröckelndes, korruptes Land dar. Kantor kritisiert totalitäre Strukturen, engagiert sich in ausdrucksvollen, überzeitlich gültigen Bildern für das unterdrückte Individuum. Dies drückt er in einer plakativen expressiven Malweise aus, die durch den heftigen Malgestus Bezüge zum westeuropäischen Expressionismus erkennen lässt. Kantors Tendenz, den gegenständlichen Bildsinn zu transzendieren, verweist wiederum auf eine Verwandtschaft zu Max Beckmannund dem Magischen Realismus.[1] Im Gesamtwerk von Kantor gehören Malerei und Druckgrafik zusammen. Erst in der Grafik findet ein vom Künstler gestaltetes Thema seine Vollendung.

Ausstellungen

Einzelausstellungen (Auswahl)

Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim BundBonn
  • 1990 „Der Apokalypse ins Gesicht sehen“, Kunstmuseum Newport, Rhode Island
„Russland, drinnen und draußen“, Haggerty Museum of Art, MilwaukeeWisconsin

Gruppenausstellungen (Auswahl)

  • 1986 17. Ausstellung junger Künstler, Moskau
  • 1987 „30 Jahre Russische Avantgarde im Untergrund“, Moskau Rotes Haus, Gruppe unabhängiger Künstler, Philosophisches Institut,Moskau
  • 1987-1989 „Schrecken und Hoffnung – Künstler sehen Krieg und Frieden“, Hamburger KunsthalleHamburgStadtmuseum München,Tretjakov Galerie, Moskau, Staatliche Ermitage, St. Petersburg
  • 1988 „Glasnost – Die neue Freiheit der sowjetischen Maler“, Ausstellung zeitgenössischer russischer Kunst, Kunsthalle Emden; Galerie Valentien, Stuttgart, „Artisti sovietici contemporanei“, Studio Marconi, Mailand, „Sowjetkunst heute“, Museum LudwigKöln
  • 1989 „Von der Revolution zur Perestroika“, Russische Avantgarde aus deutschen Sammlungen, Kunstmuseum Luzern Glasnost-Sowjetische Bilder aus der Sammlung Henri Nannen, BAWAG Fondation, Wien
  • 1990 „Die Meisterwerke der Sammlung Henri Nannen und Skulpturen der Klassischen Moderne“, Kunsthalle Emden
  • 1991 „GeistesGegenwart“, Museum Bochum
  • 1994 „Die russischen Bilder der Sammlung Henri Nannen“, Kunsthalle Emden

Werke

Werke in öffentlichen Sammlungen (Auswahl) [Bearbeiten]

Werke (Auswahl) [Bearbeiten]

  • Zwölf, 1988; Öl auf Leinwand; 200 × 400 cm (Berlin, Galerie Poll)
  • Ecce Homo, 1990; Öl auf Leinwand, 200 × 110 cm (Berlin, Galerie Poll)
  • Leidenschaft, 1991, Öl auf Leinwand, 140 × 180 cm (Berlin, Galerie Poll)
  • Porträt von Megan, 1992, Aquarell und Bleistift, 56 × 38 cm (Berlin, Galerie Poll)
  • Kampf im Niemandsland, 1993, Aquarell und Farbstift, 45,5 × 60,5 cm (Berlin, Galerie Poll)
  • Traum, 1995, Kreide auf schwarzem Karton, 70 × 99,5 cm (Berlin, Galerie Poll)
  • Lena, 1995, Aquarell und Bleistift, 70 × 50 cm (Berlin, Galerie Poll)
  • Frau mit Kopftuch, 1995, Aquarell, 70 × 50 cm (Berlin, Galerie Poll)
  • Vater, 1998, Öl auf Leinwand, 50 × 40 cm (Berlin, Galerie Poll)
  • Alte Frau, 1999, Öl auf Leinwand, 200 × 65 cm (Berlin, Galerie Poll)
  • Portfolio „Ödland – Ein Atlas“, 1999–2001: Radierungen (Aquatinta und farbiger Holzschnitt), Blattgröße je 63,5 × 56,5 cm (Berlin, Galerie Poll)
  • Die im Schnee Versinkenden – Угoпaющиє в cнєгу, (Mischtechnik auf Papier), Graphische Sammlung, Städel, Frankfurt am Main
  • Lena, o. J., Mischtechnik auf Papier, 100 × 70 cm (Berlin, Galerie Poll)

48 Gedanken zu “Maxim Karlovich Kantor – Макси́м Ка́рлович Ка́нтор

Lesen Sie KARL MARX - Zur Judenfrage... und Sie werden staunen, was ein Jude über die Juden so schreibt...

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