Alexander von Zemlinsky

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English: 2005 Photo of Neue Synagoge by Eduard Knoblauch, built 1859-1866. Neue Synagoge in Berlin. Neue Synagoge in Berlin. The restored New Synagogue on Oranienburger Straße. The Berlin New Synagogue.

Alexander von Zemlinskys Großvater, Anton Semlinsky, stammte aus einem katholischen Elternhaus des damals ungarischen Zsolna (heute Nordslowakei) und siedelte sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt an.

Sein Sohn Adolf Semlinsky wurde am 23. April 1845 in Wien geboren. Um seinen Ambitionen als Schriftsteller nachzuhelfen, wandelte Adolf Semlinsky die slawische Schreibweise seines Namens in die ungarische um und fügte ein nie bestätigtes Adelsprädikat hinzu.

Als Adolf von Zemlinszky arbeitete er in der Folge als Schreibkraft bei einer Versicherung und heiratete 1871 Clara Semo, nachdem er 1870 aus der katholischen Kirche ausgetreten und in die türkisch-israelitische Gemeinde aufgenommen worden war.

Alexander von Zemlinsky

Alexander von Zemlinsky

Clara Semo stammte aus einem jüdisch-muslimischen Elternhaus. Durch die Heirat wurde Adolf ein fixer Bestandteil der sephardischen Gemeinde Wiens.

Alexander von Zemlinszky wurde am 14. Oktober 1871 in der Wohnung seiner Eltern (Odeongasse 3) in der Leopoldstadt geboren. Als Clara zum zweiten Mal schwanger wurde, übersiedelte die Familie in die Springergasse 6, und am 26. März 1874 wurde Bianca geboren, die jedoch nach nur fünf Wochen starb. Am 7. September 1877 kam das dritte Kind, Mathilde, zur Welt. 1882 übersiedelte die Familie in die Pillersdorfgasse 3.

Im Alter von vier Jahren kam der junge Alexander erstmals in Kontakt mit Musik. Sein Vater hatte einen Freund der Familie als Untermieter aufgenommen, der sein Piano mitbrachte. Dieser ließ seinem Sohn Klavierunterricht erteilen und erlaubte auch Alexander, am Unterricht teilzunehmen. Da er wesentlich rascher Fortschritte machte, bekam Alexander bald einen eigenen Lehrer und wurde intensiv gefördert. 1881, im Alter von zehn Jahren, wurde er in den neu gegründeten Tempelchor der sephardischen Gemeinde aufgenommen. Als er drei Jahre später in den Stimmbruch kam, konnte er als musikalischer Begleiter der Chorproben und durch sein Orgelspiel in der Synagoge erstmals ein Taschengeld verdienen. Musikalisch beeinflusste ihn die geistliche, sephardische Musik aber nur gering. Als Kind mit der Musik Mozarts aufgewachsen, entdeckte er rasch Brahms und Wagner. Lediglich eine von ihm komponierte Motette mit dem Titel Hochzeitsgesang für die Heirat der Tochter des Kantors 1896 ist belegt.

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