Judah Maccabee / Judas Maccabeus

Judas Maccabaeus was a Kohen and the third son...

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Judah Maccabee (or Judas Maccabeus, also spelled Machabeus, or Maccabaeus, Hebrewיהודה המכביY’hudhah HamMakabi, Judah the Hammer) was a Kohen and a son of the Jewish priest Mattathias. He led the Maccabean revolt against the Seleucid Empire (167–160 BC) and is acclaimed as one of the greatest warriors in Jewish history alongside JoshuaGideon and David.

The Jewish feast of Hanukkah („Dedication“) commemorates the restoration of Jewish worship at the temple in Jerusalem in 165 BC, after Judah Maccabee removed the pagan statuary.

Judah was a son (Josephus) of Mattathias the Hasmonean, a Jewish priest from the village of Modiin. In 167 BC Mattathias, together with his sons Judah, EleazarSimonJohn, and Jonathan, started a revolt against the Seleucid ruler Antiochus IV Epiphanes, who since 175 BC had issued decrees that forbade Jewish religious practices. After Mattathias’s death in 166 BC, Judah assumed leadership of the revolt in accordance with the deathbed disposition of his father. The First Book of Maccabees praises Judah’s valor and military talent, suggesting that those qualities made Judah a natural choice for the new commander.

In the early days of the rebellion, Judah received a surname Maccabee. Several explanations have been put forward for this surname. One suggestion is that the name derives from the Aramaic maqqaba („makebet“ in modern Hebrew), „hammer“ or „sledgehammer“ (cf. the cognomen of Charles Martel, the 8th century Frankish leader), in recognition of his ferocity in battle. It is also possible that the name Maccabee is an acronym for the Torah verse Mi kamokha ba’elim YHWH, „Who among the gods is like you, O Jehovah?“ (Exodus 15:11). Rabbi Moshe Schreiber writes that it is an acronym for his father’s name Mattityahu Kohen Ben Yochanan. Some scholars maintain that the name is a shortened form of the Hebrew maqqab-ya ¯hû (from na ¯qab, ‘‘to mark, to designate’’), meaning ‘‘the one designated by Yahweh.’

Mindful of the superiority of Seleucid forces during the first two years of the revolt, Judah’s strategy was to avoid any engagement with their regular army, and to resort to guerrilla warfare, in order to give them a feeling of insecurity. The strategy enabled Judah to win a string of victories. At the battle of Nahal el-Haramiah (wadi haramia), he defeated a small Syrian force under the command of Apollonius, governor of Samaria, who was killed. Judah took possession of Apollonius’s sword and used it until his death as a symbol of vengeance. After Nahal el-Haramiah, recruits flocked to the Jewish cause.

Judas Makkabäus († 160 v. Chr.hebr. ‏יהודה המכבי‎ Jehuda haMakabi; auch: Juda; auch:Makabäus) war ein jüdischer Freiheitskämpfer des 2. Jahrhunderts v. Chr. Nach seinem Beinamen wurde der Aufstand der Makkabäer benannt.

Judas stammt aus der Familie der Hasmonäer, einer aaronitischen Priesterfamilie (Abteilung Jojarib). Sein Vater Mattathias war Initiator des Aufstands gegen die Herrschaft des Seleukidenkönigs Antiochos IV. Epiphanes und des Hohepriesters Menelaos.

Ausgangspunkt war der Aufstand der Juden gegen das Religionsedikt von Antiochos IV., das von den Juden unter Androhung strenger Strafen einen demonstrativen Abfall vom Glauben verlangte: sie sollten gezwungen werden, ein heidnisches Opfer zu vollziehen. Judas‘ Vater Mattathias verweigerte das Opfer, tötete den königlichen Gesandten und setzte damit der Überlieferung zufolge das Signal für den Beginn eines Aufstands, der 167 v. Chr. als Partisanenkrieg begann und 165 v. Chr. mit der Eroberung Jerusalems endete.

Nach dem Tod seines Vaters Mattathias 166 v. Chr. erscheint Judas als Führer der Aufständischen. Erste in offener Feldschlacht gegen das seleukidische Heer errungene militärische Erfolge bei Emmaus und Beth-Sur veranlassen den seleukidischen Reichsverweser Lysias, mit den Aufständischen Verhandlungen aufzunehmen und einen Waffenstillstand zu vereinbaren.

Ergebnis der Verhandlungen ist ein Angebot von Antiochos IV. Es beinhaltet (2 Makk 11,27-33 EU):

  • Aufhebung des Religionsedikts
  • Amnestie für die Aufständischen

Der Hohepriester Menelaos sollte jedoch im Amt verbleiben, eine Bedingung, die den Aufständischen nicht akzeptabel erschien, da Menelaos für sie die Verkörperung von Abfall und Frevel war. Außerdem mussten sie befürchten, nach Niederlegung der Waffen von gemäßigteren Gruppen gewissermaßen als „Terroristen“ geopfert zu werden.

Judas ergriff daher überraschend die Initiative und eroberte Jerusalem im Handstreich. Nur eine seleukidische Garnison hielt sich noch in der Davidsstadt. Er ließ den heidnischen Altarstein im Tempel zerstören und am 25. Kislew im Dezember 164 v. Chr. den Tempel feierlich neu weihen. Dieses Ereignis wird von den Juden bis heute an Chanukka, dem Lichterfest, gefeiert.

Der Einnahme Jerusalems folgten Kriegszüge in den Gebieten der Idumäer und Ammoniter sowie in Galiläa und Peräa, die teils der Gebietssicherung, teils dem Schutz der dort ansässigen jüdischen Bevölkerung dienten. Teil dieser Maßnahmen waren Umsiedlungsaktionen von Juden aus Galiläa und dem Ostjordanland ins jüdische Kernland. Den Umgesiedelten wurde dabei das Land enteigneter Anhänger der Seleukiden und des Menelaos zugewiesen.

Nach dem Tod von Antiochos IV. im November (164 v. Chr.) versuchte Lysias, der seleukidische Reichsverweser und Vormund des noch unmündigen Antiochos V., erneut, zu einem Frieden mit den Aufständischen zu gelangen. Wieder musste Judas befürchten, dass bei einer Verständigung zwischen den jüdischen Frommen, den Chassidim, und den Seleukiden seine Anhänger und namentlich die Anführer und Aktivisten des Freiheitskampfes an den Rand gedrängt und eventuell später verfolgt werden würden. Er beschloss daher, gegen die in Jerusalem verbliebene seleukidische Garnison vorzugehen und begann eine Belagerung der Davidsstadt.

Die seleukidische Seite kam daraufhin zu der Überzeugung, dass ein verlässlicher Friede und eine Rückkehr zum Status quo ante (inklusive regelmäßiger Steuerleistung aus Judäa) nicht möglich sei und suchte die militärische Entscheidung. Im Jahr 163 v. Chr. erlitt die jüdische Streitmacht unter Judas Führung bei Beth-Sacharja eine vernichtende Niederlage. Auch das von Judas befestigte Beth-Sur fiel in die Hände der Seleukiden. Nur auf dem Tempelberg hielten noch einige Aufständische der Belagerung stand.

Eigentlich wäre hier das Ende des Aufstands gekommen, hätte sich Lysias nicht durch innere Schwierigkeiten zu einer schnellen Einigung mit den Juden gezwungen gesehen. Er schloss mit den Chassidim Frieden, ein für beide Seiten akzeptabler neuer Hoherpriester namens Alkimos wurde eingesetzt und Menelaos wurde hingerichtet. Allerdings verblieb die seleukidische Besatzung in Jerusalem und die Befestigungen des Tempelbergs wurden geschleift.

Judas, seine Brüder und die Führer des Aufstands mussten flüchten. Es folgte erneut ein Partisanenkrieg mit Terror und Gegenterror. Insbesondere auf dem flachen Land fielen tatsächliche und vermeintliche Anhänger des Alkimos den Partisanen des Judas zum Opfer. Um diesen Übergriffen ein Ende zu machen wurde eine seleukidische Streitmacht unter dem Feldherrn Nikanor gegen Judas entsandt. In der Schlacht bei Adasa im März 161 v. Chr. verlor Nikanor jedoch sowohl Schlacht als auch Leben. Der Tag des Sieges, der 13. Adar, ging als Nikanortag in den jüdischen Kalender ein.

Schwerer als der Sieg gegen eine verhältnismäßig kleine Streitmacht wog der Einfluss Roms, das sich im Osten immer stärker Geltung verschaffte. Ein im 2. Makkabäerbuch (11,34-38 EU) überlieferter Brief einer damals (164 v. Chr.) in Antiochien weilenden römischen Gesandtschaft an die Führer der Juden stellt eine freche Einmischung in innere Angelegenheiten des Seleukidenreiches und eine implizite Anerkennung der jüdischen Aufständischen dar. Judas ergriff die Gelegenheit und schickte im Sommer 161 v. Chr. eine Gesandtschaft nach Rom. Einer dieser Gesandten war Eupolemos, Sohn des Jochanan und Verfasser einer jüdischen Geschichte in griechischer Sprache. Ergebnis der Verhandlungen in Rom war ein Vertrag über gegenseitige Waffenhilfe (1 Makk 8,17-32 EU). Dieser Vertrag, kurzfristig politisch klug, bildete langfristig einen von mehreren Ansatzpunkten für römische Einmischung in Judäa.

Angesichts dieser Situation entschloss sich der seleukidische König Demetrios I. zum militärischen Befreiungsschlag. Er sandte ein großes Heer unter dem Feldherrn Bakchides nach Judäa. Im März 160 v. Chr. fiel Judas in der Schlacht bei Elasa, nachdem sich sein Heer angesichts der feindlichen Übermacht bereits weitgehend aufgelöst hatte. Rom sah zu mehr als verbalen Aktionen keine Veranlassung.

Makkabäus ist die vom griechischen Makkabaios abgeleitete Form, was wiederum vom aramäischen Makkaba (Hammer) abgeleitet wird. Man hat die zugrundeliegenden hebräischen Buchstaben M-K-B auch als Akrostichon für die Anfangsbuchstaben der Worte mi kamoka ba’elim JHWH in Exodus 15,11 (Wer gleicht dir unter den Göttern, HERR?) interpretiert. MKB könnte zum Beispiel Losung der jüdischen Freiheitskämpfer gewesen sein, die zum Beinamen ihres Anführers wurde.

In der Zeit der Karolinger, also um das 9. Jahrhundert, avancierte Judas Makkabäus zum Krieger-Märtyrer, der zur Mobilisierung gegen die Ungarn instrumentalisiert wurde.

Und auch 1095 stellte Papst Urban II. den Kreuzrittern Judas Makkabäus als leuchtendes Vorbild dar. Um 1390 wurde Judas Makkabäus als einer der Neun Guten Helden am Sommerhaus in Schloß Runkelstein dargestellt.

Des Weiteren finden sich in der abendländischen Kulturgeschichte zahlreiche künstlerische Umsetzungen, so beispielsweise das gleichnamige Oratorium von Georg-Friedrich Händel.

196 Gedanken zu “Judah Maccabee / Judas Maccabeus

Lesen Sie KARL MARX - Zur Judenfrage... und Sie werden staunen, was ein Jude über die Juden so schreibt...

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