Eduard Bernstein

Photograph of Mr. Eduard Bernstein, German Soc...

Image via Wikipedia

Eduard Bernstein stammte aus einer kleinbürgerlichen Familie. Seine Eltern gehörten der jüdischen Reformgemeinde an, sein Vater war Lokomotivführer. Bernstein besuchte – trotz Geldmangels der Familie – das Gymnasium, musste es aber 1866 mit 16 Jahren aus finanziellen Gründen doch verlassen. Von 1866 bis 1878 arbeitete er als Bankkaufmann. 1872 stieß er zu den „Eisenachern“ und trat der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) bei.

Den Begriff „Verelendungstheorie“ haben Marx und Engels nicht verwendet; den Namen hat vermutlich erst Eduard Bernstein eingeführt

Er bereitete zusammen mit August Bebel und Wilhelm Liebknecht den Einigungsparteitag der SDAP mit dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein von 1875 in Gotha vor. Die auf dem Parteitag mit der Konzeption des Gothaer Programms vereinigte Partei wurde als Sozialistische Arbeiterpartei (SAP) konstituiert.
1877, nach dem Tod seiner Mutter, trat Bernstein aus der jüdischen Gemeinde aus. Gleichwohl setzte er sich für seine jüdischen Glaubengenossen ein.

Dort hatte er enge Verbindung zu Friedrich Engels. Nach der 1890 erfolgten Aufhebung der Sozialistengesetze und der Umbenennung der SAP in „Sozialdemokratische Partei Deutschlands“ (SPD) im selben Jahr, entstand 1891 das orthodox marxistische Erfurter Programm, das Bernstein zusammen mit Karl Kautsky entworfen hatte.

Lesen Sie KARL MARX - Zur Judenfrage... und Sie werden staunen, was ein Jude über die Juden so schreibt...

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