Henry Cohen

Henry Cohen (* 1922 in New York City; † 1999) war der US-amerikanische Leiter des Lagers Föhrenwald, des zweitgrößten DP-Lagers in der Amerikanischen Besatzungszone nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.Vor Beginn seiner Dienstzeit im Januar 1946 hatte Cohen in der Infanterie der US-Armee im Zweiten Weltkrieg gekämpft und an der Ardennenoffensive und der Einnahme der Ludendorff-Brücke teilgenommen.

Nach Kriegsende wurde Cohen in die US-Militärverwaltung im besetzten Nachkriegsdeutschland übernommen.

Im Alter von 23 Jahren wurde er mit der Leitung des Lagers Föhrenwald betraut. Unterstützt wurde er von einem Team der UNRRA.

„Bei seinem Dienstantritt waren in dem ausschließlich jüdischen Lager ca. 5.600 Überlebende des Holocaust untergebracht.“

Bei seinem Einsatz für die Belange der Displaced Persons begegnete er eigenen Angaben zufolge einem weitverbreiteten Antisemitismus in den Reihen des US-Militärpersonals.

In einer 1996 gehaltenen Rede berichtete er von einem Zwischenfall in Wolfratshausen, bei dem alkoholisierte US-Soldaten einige jüdische Bewohner eines zivilen Quartiers attackierten. In der Folge kam es zu Tumulten im Lager Föhrenwald, die ohne die Intervention Cohens auf Wolfratshausen hätten übergreifen können.

During his tenure, Cohen became aware of what he considered widespread anti-Semitism among US army personnel, including expressions of such attitudes in official administrative reports. An incident in May 1946, involving GIs who reportedly threatened several Jewish camp residents visiting in the nearby town of Wolfratshausen, provoked a riot by several hundred camp residents, who surged forth from the camp, heading for the town. Cohen and his staff succeeded in quelling the riot, but nevertheless evoked the animosity of the American army. An operations report filed on July 23, 1946, by the 9th Infantry Division Asst. Chief of Staff, accuses Cohen of incitement, though fails to mention any impropriety on the part of American soldiers. The recurring friction between the Army and Cohen prompted a campaign for his eventual removal from the director’s post.

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